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FAQ: Netzwerk Grundlagen (Gelesen: 19.724 mal)
Sandra
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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #30 - 04.04.08 um 14:24:20
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Definition des Wlan:



Ob Home oder Professionell, technisch betrachtet ist das Wlan  identisch!

Das WLan ist nach der IEEE-Norm 802.11 definiert.

Dieser Standard wurde bereits 1977 definiert, 802.11a und 802.11b dann Ende 1999.
802.11a ist mit 5 GHz definiert, 802.11b mit 2,4 Ghz, das sich zunächst dann durchsetze, weil die Hardware einfach preiswerter war, und die Reichweite wegen der niedrigeren Frequenz auch ca. doppelt so groß ist.

Die IEE 802.11 wurde dabei regelmäßig erweitert, das sich durch angehängte Buchstaben auszeichnet.

(Wer möchte, kann sich das gerne z.B. bei Wikipedia durchlesen:  http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11 ;   )


Vor und Nachteile eines WLan zu Hause:


Der
Vorteil
des Wlan’s gegenüber dem Netzwerkkabel:

Es muss nicht verlegt werden, man stelle sich eine Wohnung vor, und eine Familie, die einen PC im Wohnzimmer hat, und im Kinderzimmer ebenfalls.

Und natürlich völlig kabellos, mit dem Laptop auf dem Balkon, sich bei Ebay umsehen will.

Das kabellose Netzwerk bietet hier alle Möglichkeiten.


Es hat aber auch
Nachteile:


Die Frequenz der Funkwellen liegt um 2,4 Ghz und um 5,4 Ghz.
Eine Microwelle arbeitet im selben Bereich mit 2,45 Ghz, und es gibt seit einiger Zeit eine Diskussion über Elektrosmog.

Die Leistung eines WLan’s ist aber so gering, das man hier sicher nichts zu befürchten hat.

In Deutschland sind 100mW bei 2,4 Ghz und 1000mW bei 5Ghz zulässig.

(In anderen Ländern ist es deutlich mehr, z.B. in Amerika bei 2,4 Ghz 300 mW)


Und ein
entscheidender Nachteil
des Wlan’s:

Es einzurichten, ist etwas aufwändiger als einfach ein Netzwerkkabel einzustecken.

Den meisten Aufwand dabei sollte man auf die Sicherheit richten.

Der Router, oder Accespoint im Home Bereich arbeitet üblicherweise im s.g. Infrastrucktur Mode,
er sendet etwa 10x Sekunde ein Beacon in die Welt.

Dieses Signal ist immer unverschlüsselt, und enthält einige Informationen.

Meistens wird der Netzwerkname, der theoretisch max. mögliche Datendurchsatz, die möglichen Frequenzen, und die Art der Verschlüsselung gesendet.

Analog wie bei einem Leuchtturm (engl.: Beacon) kommt in kurzen Abständen eine Information, die jeder in der Nähe sehen kann.

Dieses Verfahren nennt sich Infrastrucktur Mode, und ist der Standart.

(Ein anderes Verfahren nennt sich Ad hoc Mode, ist aber im Home Bereich  nicht üblich)

Vorteil dieses Infrastrucrur Mode Verfahrens:


Der Verbindungsaufbau wird vereinfacht, in dem Beacon sind die wichtigsten Informationen schon enthalten, und außerdem kann mit den Beacons die Empfangsstärke festgestellt werden.

Diese Beacons werden immer mit den niedrigsten möglichen Übertragungsdaten nämlich 1 MB, gesendet.

Nachteil dieses Verfahrens:


Jeder in der Nähe des Senders bekommt den Beacon, den Lichtstrahl ja mit, und so weiß mein Nachbar, das ich ein Wlan habe, wie es heißt und wenn, wie ich es abgesichert habe.

Daraus ergibt sich zwangsweise, dass ich es absichern muss, sonst kann ja jeder sich als Teilnehmer in mein WLan einklinken und sich an meinen Dateien erfreuen.

Er könnte sogar meinen DSL Zugang für sich nutzen, also beispielsweise von mir unbemerkt, über meinen DSL Zugang sich illegale Dateien herunterladen, und plötzlich steht die Staatsanwaltschaft vor meiner Türe und macht mich dafür haftbar.

Änderung:
Stand 2008:Der Gesetzgeber ist hier übrigens der Auffassung, dass jeder private Betreiber sein Wlan gegen Missbrauch von anderen schützen muss.
Gegen Missbrauch durch andere ist eine Verschlüsselung des Wlan also zwingend vorgegeben !










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« Zuletzt geändert: 05.04.08 um 19:46:30 von Sandra »  

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Sandra
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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #31 - 04.04.08 um 14:47:10
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Konfiguration eines Wlan im Home Bereich


Da es eine Vielzahl von DSL Router mit eingebautem WLan gibt, kann ich hier nur eine allgemeine Beschreibung abgeben.


Alle folgenden Bilder und Beschreibungen sind daher sinngemäß zu betrachten, sie stammen von einem Telecom Speedport Typ 700 ab, der weit verbreitet ist.
Die Konfiguration des DSL ist ja schon in der FAQ Netzwerk Kapitel 9 beschrieben, ich beschränke mich also hier auf das Wlan.

Hinweis:


Die Konfiguration eines Wlan Routers oder Accespoints, sollte immer über einen PC erfolgen, der mit einem Netzwerkkabel mit ihm verbunden ist.


Info:
Im Auslieferungsstand hat der Telecom Router die IP Adresse 192.168.2.1

Und das Passwort 0000

Dieses Passwort sollte natürlich sofort geändert werden!


Die Konfiguration erfolgt über den Browser:

...

Nach Eingabe des Passwortes kommt man in ein Menue:

...

Über Netzwerk kommt man zum Wireless LAN

...

Hier sehen wir die ‚Grund-Daten’ des WLan die auch über den Beacon (Lichtstrahl) geschickt werden.

Zur Sicherheit vergeben wir hier eine andere SSID.
Die SSID (Service Set Identifier) ist der Name des Funknetzwerkes.

Und hier geben wir nicht ‚SandrasWlan’ oder so etwas ein, sondern eine Kombination von Buchstaben und Zahlen, etwa so:

WLAN4711


Der Haken, das diese SSID nicht übertragen wird, braucht nicht gesetzt zu werden, es ist keine Sicherheit die SSID zu verstecken, aber die Übertragung erleichtert uns den Verbindungsaufbau.

Darunter ist der Übertragungsmodus, hier sollte Mixed oder Both eingestellt werden.

802.11g ist dabei eine Verbindung bis 54 MB und 802.11b eine Verbindung bis 11 MB

Da grundsätzlich die höchstmögliche Datenrate angestrebt wird ist die Einstellung Mixed oder Both also richtig.  

Ein Hinweis zur Datenübertragungsrate:

Der angegeben Wert ist die Brutto Rate. Also inklusive allem: Header, Verschlüsselung, usw.

Dieser Wert teilt sich natürlich in Upload und Download und natürlich auch auf alle Teilnehmer auf.

Sprich, die Netto Datenübertragungs-Rate liegt wesentlich darunter, in der Praxis kommt man selbst bei nur einem Wlan PC oder Laptop nur auf ca. die Hälfte der Übertragungsrate.



Ein Hinweis zur Reichweite:


Die theoretische Reichweite soll ca. 300m betragen. Dies ist ein reiner Rechenwert.

Selbst auf einem freien Feld ist dieser Wert kaum zu erreichen.

In der Praxis erfolgt durch Wände und Decken eines Gebäudes aber eine Dämpfung sowie eine Reflexion der Funkwellen, so dass die überbrückbaren Entfernungen deutlichst kleiner sind.

Bei Gebäuden kann eine Stahlbetondecke, oder eine Fußbodenheizung bereits die Ausbreitung verhindern.

Bei optimalen Bedingungen, z.B. Sichtkontakt zwischen Laptop und Router, Entfernung bis 50m, kann man die Datenrate auf 802.11g festlegen, damit kann ein kleiner Geschwindigkeitsvorteil entstehen. Das muss man einfach mal ausprobieren.

Die Sendeleistung sollte immer die höchstmögliche sein.

Der Speedport, die Fritzbox, sowie einige andere Modelle bieten für die Kanalwahl eine Automatik an.

Der Kanal sollte grundsätzlich ein anderer sein, als schon vorhanden WLan benutzen.

In Europa sind 13 Kanäle zugelassen für das 2,4 GHz Band.

Sollte diese Automatische Kanalwahl möglich sein, ist diese zunächst zu nehmen.


Zu der Kanalwahl komme ich später noch einmal zurück.


Bei dem Speedport sollten jetzt die Daten der Seite /Netzwerk/Wireless Lan gespeichert werden.

Wir wechseln jetzt in die Seite

\Konfiguration\Sicherheit

...

Falls noch nicht geschehen sollten wir jetzt unbedingt das Zugangspasswort des Routers ändern, beim Speedport das System-Passwort

Und uns mit den Wireless LAN Einstellungen am PC beschäftigen



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« Zuletzt geändert: 29.04.09 um 17:12:47 von Sandra »  

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Sandra
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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #32 - 04.04.08 um 16:37:27
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Die Verschlüsselung:


Die Verschlüsselung des Datenverkehrs im Wlan ist das Wichtigste, und auch die einzige Möglichkeit für eine Sicherheit zu sorgen!!



Und was auch immer irgendwelche Spezies angeben, es ist grundsätzlich immer möglich ein WLAN zu knacken, wenn man genug Zeit und technische Möglichkeiten hat.

Dagegen sich zu schützen ist etwa so wie eine Mauer bauen.

Sie ist hoch, das keiner drüber springen kann, wenn aber das Böse lange genug trainiert, und die Mauer lange genug in Augenschein nimmt,
dann schafft er es irgendwann doch darüber zu springen.

Was hilft dagegen?

Die Mauer noch höher zu bauen….


So ist es auch mit dem WLan.

Der aktuelle Verschlüsselungscode (Stand 2008) nennt sich WPA2 mit Advanced Encrypton Standart (AES)

und gilt offiziell zur Zeit als nicht zu entschlüsseln, wenn der Schlüssel lang genug ist, und komplex genug ist.

Natürlich lässt sich auch dieser Verschlüsselungscode knacken, aber es braucht dazu heuer eine extrem lange Zeit, und gleichzeitig eine Rechenleistung, die eigentlich kein einzelner Computer aufbringen kann.

Natürlich sollte er keine Namen oder so etwas enthalten, also ein Schlüssel sein, der so nicht als Wort im Duden auftaucht.

Also ein Schlüssel, der nicht durch ‚einfaches’ Ausprobieren mit Hilfe eines entsprechenden automatischen Crack Programm heraus zu finden ist.

Ein Schlüssel sollte aus Zahlen und Buchstaben in Groß und Kleinschrift, gemixed mit Sonderzeichen, bestehen, und mindestens aus 32 Zeichen bestehen.

Also so etwa:

HEyNY@B9GNÖSgLW6#CrJH2*5V4Uj1099@2008



Diesen Schlüssel sollte man sich gut aufschreiben……..

Aber dieses Blatt gut aufbewahren, nicht an die Pin Wand hängen……

Und natürlich keinesfalls eine Datei mit dem Schlüssel anlegen und auf einen USB Stick packen…..
...

Wir speichern jetzt diese Einstellungen im Router und wenden uns dem PC oder Laptop zu, um dort die WLan Einstellungen zu tätigen.
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« Zuletzt geändert: 05.04.08 um 13:18:18 von Sandra »  

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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #33 - 04.04.08 um 16:55:44
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Einrichten eines WLan am PC/Laptop unter Windows Vista:


Anmerkung:
Die Installation der Netzwerkkarte wird hier nicht beschrieben.

Dazu gibt es zu viele Varianten, üblicherweise wird sie eingebaut, wenn nicht schon vorhanden, und wird durch das Betriebssystem erkannt, ggfls muss ein Treiber per CD nachgeladen werden. 

Bei Vista:

Start > Netzwerk

Es erscheint das Netzwerk und Freigabecenter

Und wir wählen in den Aufgaben aus:

Verbindung mit einem Netzwerk herstellen

...

Wir wählen

Manuell mit einem Drahtlosnetzwerk verbinden

Es erscheint eine Liste der Empfangbaren Drahtlosnetzwerke
und wir wählen unser eingerichtetes Drahtlos Netzwerk aus:
...

Und klicken unten auf Verbindung herstellen

Im folgenden Fenster wird der Schlüssel abgefragt, zur Erleichterung der Eingaben kann man unten den Haken setzen damit die Eingabe angezeigt wird.

...

Dann auf Verbinden
Es erscheint der Verbindungsversuch:

...

Und bei erfolgreichem Verbinden kommt dieses Bild:
...

Hier gilt es vor dem Schließen des Bildes abzuwägen:

Bei dem Home Netzwerk benötige ich das Speichern und die automatische Verbindung.

Sollte ich aber mich an ein öffentliches Netz, einem Hot Spot z.B. an einem Flughafen verbunden haben, dann sollte diese Verbindung nicht gespeichert, und auch nicht automatisch gestartet werden.

Das sollte man aus Sicherheitsgründen nicht machen.

Siehe diesen Artikel hier bei uns:




Jetzt erscheint unser WLan in dem Netzwerk und Freigabecenter:

...

Über den Punkt Anpassen können wir z.B. das angezeigte Symbol ändern, und  das Netzwerk als Privat kennzeichnen, damit wir in unserem lokalen Home Netzwerk auch andere PC`s sehen können.

...

Einfacher Test, um festzustellen, ob das WLan tatsächlich auch Daten übertragen kann:

Start > Alle Programme >  Zubehör > Eingabeaufforderung
Es öffnet sich die Eingabeaufforderung, und wir geben am blinkenden Cursor ein:
Ping 192.168.2.1

also die IP Adresse des Routers

...

So sollte es aussehen

Anmerkung:

ich verweise auf die Netzwerk FAQ

hier ist im Kapitel 9
beschrieben wie die IP Adresse des Routers einzustellen ist.

Als nächstes müssen wir die Einstellungen der WLan Netzwerkkarte einstellen:
Im [b]Netzwerk und Freigabecenter
klicken wir auf

...

...

Hier erscheinen, wenn vorhanden mehrere physikalischen Netzwerkverbindungen, auch unser Wlan

Wir wählen es aus, und klicken mit der rechten Maustaste darauf, und wählen die Eigenschaften aus

...

Noch ist das Standart Netzwerk Internetprotokoll die Version 4, wir wählen es aus, und klicken auf Eigenschaften

...

wir sollten hier eine feste IP Adresse eintragen.

Die obigen Angaben sind Sinngemäß zu betrachten, die IP Adresse muss für jeden Teilnehmer eine andere sein, in den Feldern Standartgateway und DNS-Server muss dabei die Adresse des Routers eingetragen werden.

Nächster Schritt:
Wir öffnen über den Browser noch mal die Konfiguration des Routers:
Da wir jetzt dem PC eine feste IP Adresse zugewiesen haben, schalten wir aus Sicherheitsgründen den Im Router integrierten DHCP Server aus:
...

Das war es dann eigentlich schon.


Es gibt noch die Möglichkeit, einen Mac Adressenfilter einzuschalten.

Eine Mac Adresse ist eine physikalische, Adresse, also ein Eintrag, der in der WLan karte des PC’s vom Hersteller eingebrannt wurde, damit eigentlich eine weltweite eindeutige Identifizierung jeder WLan karte ermöglichen sollte.
Aber findige Softies sind hingegangen und haben Programme geschrieben um diese Adresse zu ändern.

Außerdem hat IMHO die Speedport Serie dort eine Softwaremacke,

Darum schenke ich mir das jetzt.



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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #34 - 04.04.08 um 17:39:17
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Einrichten eines WLan am PC/Laptop unter Windows XP:

Grundsätzlich ist die Einrichtung des WLans unter Windows  XP ähnlich der Einrichtung unter Vista.

Einige geringe Unterschiede gibt es dennoch, daher hier eine kurze Anleitung für XP

Die Installation der Netzwerkkarte wird hier ebenfalls nicht beschrieben.

Dazu gibt es zu viele Varianten, üblicherweise wird sie eingebaut, wenn nicht schon vorhanden, und wird durch das Betriebssystem erkannt, ggfls muss ein Treiber per CD nachgeladen werden. 


Bei XP:

Start > Systemsteuerung > Netzwerk und Internetverbindungen >

Drahtlosnetzwerkinstallation

Es meldet sich der Assistent:

...

Oben muss der WLan Netzwerkname eingetragen werden,

und Wichtig:

unten weisen wir den Schlüssel manuell zu,

und schalten die WPA Verschlüsselung ein.

Alle anderen Verschlüsselungen machen keinen bzw. sehr wenig Sinn.

Sollte die WLan Karte keine WPA 2 Verschlüsselung können, empfehle ich dringend den Austausch, WEP ist nicht sicher!

Wir müssen auch hier den Netzwerkschlüssel eintragen:

...

Wer den Artikel jetzt aufmerksam verfolgt, stellt den Sicherheitsgewinn von Vista fest:

Während man bei Vista den Haken setzen muss um die Zeichen bei der Eingabe zu sehen,

muss der Haken bei XP entfernt werden.

Und der Schlüssel muss bei XP 2 mal eingegeben werden, bei Vista nur einmal.

Ein Wahnsinniger Gewinn an Sicherheit……… Laut lachend

Im nächsten Bild
...

Muss ich erklären, dass ich eine andere Auffassung habe.

Ich empfehle das Netzwerk manuell einzurichten, also den Schlüssel an jedem PC/ Laptop das im WLan betrieben wird den Schlüssel manuell einzugeben, und ihn NICHT irgendwo als Datei oder sonst wie abzuspeichern.

Für Administratoren im Business Bereich mag das eine Arbeitserleichterung sein, aber Schlüssel oder Passwörter sollte man niemals irgendwo drauf abspeichern, der Verlust ist schneller als man denkt.

Ein beschriebenes Blatt Papier, ist vor Viren geschützt, und bei entsprechender Aufbewahrung auch vor zu neugierigen Augen.

Auch das Ausdrucken wie im nächsten Bild angeregt wird, muss nicht sein, es sei denn, man hat so eine Klaue wie ich, und kann möglicherweise seine eigene Schrift nicht lesen…..

...

Mit Fertig ist die Sache fast abgeschlossen.

Ein Popup sollte kurz erscheinen, das ein Netzwerk in Reichweite ist. 

Über Start > Verbinden mit > Drahtlose Netzwerkverbindung

(Oder
Start > Systemsteuerung > Netzwerkverbindungen > Drahtlose Netzwerkverbindungen )

Bekommen wir eine Liste der gefundenen WLan

...

Wir wählen es aus, und klicken auf Verbinden

Da wir ja vorhin beim Assistenten schon den Schlüssel eingetragen haben, erscheinen hier einige Punkte,

...

Wir brauchen also nur noch Verbinden

...

Dann erscheint diese Bild:

...

Fast Fertig

Wie auch bei Vista jetzt bei XP

Einfacher Test, um festzustellen, ob das WLan tatsächlich auch Daten übertragen kann:

Start > Alle Programme >  Zubehör > Eingabeaufforderung

Es öffnet sich die Eingabeaufforderung, und wir geben am blinkenden Cursor ein:

Ping 192.168.2.1

also die IP Adresse des Routers

...

So sollte es aussehen

Anmerkung:

ich verweise auf die Netzwerk FAQ

hier ist im Kapitel 9
beschrieben wie die IP Adresse des Routers einzustellen ist

Jetzt müssen wir die Netzwerkadresse einstellen, die TCP/IP Adresse:

Start > Systemsteuerung Netzwerkverbindungen > Drahtlose Netzwerkverbindung > Status > Eigenschaften

Oder, wenn dieses Bild da ist:
 
...

Unten links auf Erweiterte Einstellungen ändern

Es erscheint dies und wir wählen TCP/IP aus

Hinweis:
unter XP gibt es nur das TCP/IP Protokoll V4 daher erscheint nur TCP/IP ohne weitere Angaben

...

...

wir sollten hier eine feste IP Adresse eintragen.

Die obigen Angaben sind Sinngemäß zu betrachten, die IP Adresse muss für jeden Teilnehmer eine andere sein, in den Feldern Standartgateway und DNS-Server muss dabei die Adresse des Routers eingetragen werden.

Es erscheint ein Popup mit der Meldung einer hervorragenden Verbindung….

Wir öffnen über den Browser noch mal die Konfiguration des Routers:

Da wir jetzt dem PC eine feste IP Adresse zugewiesen haben, schalten wir aus Sicherheitsgründen den Im Router integrierten DHCP Server aus:

...

Das war es dann eigentlich schon.


Es gibt noch die Möglichkeit, einen Mac Adressenfilter einzuschalten.

Eine Mac Adresse ist eine physikalische, Adresse, also ein Eintrag, der in der WLan karte des PC’s vom Hersteller eingebrannt wurde, damit eigentlich eine weltweite eindeutige Identifizierung jeder WLan karte ermöglichen sollte.
Aber findige Softies sind hingegangen und haben Programme geschrieben um diese Adresse zu ändern.

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« Zuletzt geändert: 06.04.08 um 15:43:06 von Sandra »  

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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #35 - 05.04.08 um 19:50:28
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Sicherheit im WLan, Wardriving und Netstumbler


Das neue Lap ausgepackt, oder die WLankarte erfolgreich installiert.

Bei Vista : Start > Netzwerk > Netzwerk Freigabecenter > Verbindung mit einem Netzwerk herstellen

Oder bei XP: Start > Systemsteuerung > Netzwerkverbindungen > Drahtlosnetzwerkverbindungen

In beiden Fällen bekomme ich eine Liste der erkennbaren WLans, meistens die der Nachbarn.
Ich bekomme in dieser Liste sogar die Information mitgeteilt ob es ein ungesichertes oder gesichertes WLan ist, wenn gesichert, dann welcher Verschlüsselungsalgorithmus verwendet wird.

...

Und da stellt sich die Frage, ob ich den überhaupt einen DSL Anschluss brauche, wie man sieht könnte man sich ja auch in ein vorhandenes, und dazu sogar ungesichertes Netz, einklinken.

Und wir sind mit dem Laptop ja nicht an unsere Wohnung gebunden, wir könnten auch durch die Gegend fahren und solche WLans suchen…….

Das nennt man dann Wardriving.
Es gibt Wardriver, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, solche ungesicherte Netzwerke aufzuspüren, sie markieren dabei dann die Hauswände mit solchen Zeichen wie

...

damit ihre Kollegen diese wieder finden, und füttern Datenbänke damit.
Solche wie diese:
www.wigle.net

Natürlich gibt es auch hier den Wlan-Cracker.
Dieser versucht gesicherte Netz zu knacken.

Dies ist nach deutschem Recht §202a kriminell.
Nicht das suchen, sondern das knacken geschützter Netze.

http://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html


Um ein Netzwerk aufzuspüren kann man sich die Freeware Netstumbler herunterladen.
http://www.stumbler.net

Für Linux Benutzer gibt es PrismStumbler

Der NetworkStumbler bietet eine nette Graphische Übersicht und zeigt uns WLans an.

...

Er zeigt dabei auf einem Blick die verwendeten Kanäle an, ob verschlüsselt, und auch die SSID, die ich im Bild ausgeblendet habe….

Und man kann sich auch gleich die Feldstärke anzeigen lassen, also wie gut das WLan zu empfangen ist.

...

Für das unauffällige Wardriving kann man einen Pocket PC verwenden, dafür gibt es eine
„MiniStumbler“ Variante

...

Für Linuxuser gibt es noch viel mehr solcher Programme, z.B. wavemon





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« Zuletzt geändert: 06.04.08 um 09:53:22 von Sandra »  

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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #36 - 06.04.08 um 09:27:08
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Wie wird ein Wlan gecrackt?


In ein ungesichertes Wlan einzudringen ist in wenigen Sekunden möglich !


Der oder die aufmerksame Leser(in) dieser FAQ sollte bereits jetzt bereits wissen, wie das geht.

Netzwerk > Drahtlosnetzwerke suchen, verbinden
ggfls. IP Adresse anpassen.

Und für alle, die es nochmal genau sehen wollen, habe ich hier ein kleines Filmchen  gefunden, da wird es nochmal in allen Einzellheiten erklärt.

http://www.youtube.com/watch?v=eKrAZpANoeM

In ein gesichertes WLan einzudringen ist aufwändig.


Man installiert sich einen ‚Sniffer’ wie Wireshark.
Ein Sniffer ist eine Software, die den Datenverkehr, also den TCP/IP Stream komplett mitverfolgen kann, und dabei die Daten anzeigen kann, nach Kriterien filtern und speichern kann.
Als WLan entwickelt wurde, wurde die WEP Verschlüsselung erfunden.
Diese basiert auf einem 40 bit Key, der auf allen Geräten eingetragen werden muss.
Aber es wird auch eine Checksumme übertragen, diese unverschlüsselt.
Außerdem wird der Schlüssel ja irgendwann wiederholt, das geschieht bei
Hohen Datenraten (Videostreaming) bereits nach Minuten.

Falls also genügend Datenpackete mitgesniffert werden, dann lässt sich mit Hilfe einer Software wie Airsnort der WEP Key errechnen.
Das gilt prinzipiell auch für WPA2, aber hier ist der Schlüssel extrem groß, so das es so einfach nicht zu schaffen ist.
Daher verwendet man hier eine Wörterbuch Atacke.
Ein Schlüssel wie „WLAN“ ist daher in kurzer Zeit geknackt, ein „
HEyNY@B9GNÖSgLW6#CrJH2*5V4Uj1099@2008
“  da beißt sich bis jetzt jedes Programm die Zähne aus.

Mac Adresse ändern

Viele Accespoints bieten die Möglichkeit nur autorisierte Teilnehmer mit sich verbinden zu lassen.
Dafür wird die MAC Adresse verwendet.
Diese Adresse sollte ein hardwarebasierter Eintrag in der Netzwerkkarte sein, in allen Netzwerkkarten. Diese Adresse sollte es nur einmal auf der Welt geben, damit währe eine einfache Identifikation möglich.
Gedacht war es auch als Schutz gegen 'Fremdlinge' im WLan.
Diesen Eintrag liest Windows aus.
Start > Ausführen
Cmd eingeben
Das Kommandozeilenfenster öffnet sich und hier ipconfig –all
eingeben
...

Das was hier bei Windows die „Physikalische Adresse“ genannt wird, ist die MAC Adresse.

Der gedachte Schutz im WLan läßt sich aber leicht aushebeln.

Mit der Software SMAC kann die MAC Adresse temporär geändert werden. Danach muss die WLan karte
nur einmal reaktiviert werden. Und man kann es mit IPconfig –all auch mitverfolgen.

Es geht sogar ohne Software die eigentlich festliegende MAC Adresse zu ändern, sowohl bei Linux als auch bei Windows.
Netzwerkkarte deaktivieren.
Bei Windows den Registrierungseditor öffnen,
und sich zu diesem Schlüssel navigieren:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}0]
Dieser Schlüssel ist mehrfach vorhanden, einfach durchsuchen, bis man die richtige Netzwerkkarte gefunden hat.
Dann einfach eine neue „Zeichenfolge“ mit „NetworkAddress“ hinzufügen und als Wert die neue MAC Adresse (ohne die Bindestriche) eingeben.
Die Netzwerkkarte reaktivieren.

Unter Linux geht das so:
Ifconfig eth0 hw ether 00:00:00:00:00


Sicherheit im WLan


Es gibt letztlich keine 100%ige Sicherheit.


Es empfiehlt sich die SSID zu ändern, und auf jeden Fall einen Netzwerknamen zu verwenden, der keine Rückschlüsse auf den Besitzer zulässt.
Wie
WLAN4711


Man kann das Senden der SSID, also Beacon oder Broadcast, abschalten, das sollte man machen, nachdem man eine WLan Verbindung eingerichtet hat.

Man muss das Zugangspasswort des Routers oder Accespoints ändern.
Einige Geräte ermöglichen eine Fernkonfiguration, so etwas ist natürlich zu deaktivieren.
Auch solche Funktionen, wie Auto Firmware-Update sollten, wenn möglich, immer deaktiviert werden.

Auch sollte man auf den Webseiten der Herstellern der Geräte mal nachsehen, ob dort nicht eine neue Firmware angeboten wird, die erkannte Sicherheitslücken schließt.

Man sollte feste IP Adressen benutzen, und die DHCP Funktion des Routers abschalten, und wenn möglich den IP Adressbereich so weit wie möglich einschränken.

Man kann den MAC Adressenfilter einschalten.

Alle diese Maßnahmen sind sehr leicht zu umgehen, einen echten Hacker stoßen sie nicht ab.

Die einzige Maßnahme, die wirksam ist, ist die Verwendung aktueller Verschlüsselungen,


Stand 2008 ist das WPA2 mit AES

Wie oben ' Die verschlüsselung'  auf Seite 32 beschrieben wurde

Dieser Schlüssel sollte in Abständen geändert werden, und nirgends abgespeichert werden, außer im Kopf….


Und eine weitere Maßnahme die eigentlich trivial ist:
Wenn das WLan nicht gebraucht wird, z.B. Nachts, einfach den Router abschalten…..


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Korrektur am 07.04.08 um 12:26:47 Sandra
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Re: FAQ: Netzwerk Grundlagen
Antwort #37 - 06.04.08 um 10:07:02
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 Ein Hinweis in eigener Sache:
Ich garantiere nicht für die Richtigkeit aller Angaben und übernehme nicht die Verantwortung für Fehlinformationen.
Alle Angaben beruhen auf meinem Kenntnisstand. Wegen der Vielzahl von Windows Versionen können sich entscheidende Abweichungen in den Bildern oder den Funktionen ergeben.
Ich behalte mir das Recht vor Änderungen, Erweiterungen und Löschungen an beliebigen Stellen zu machen.

In der FAQ befinden sich u.A. Inhalte, die die Arbeiten von Hackern beschreiben.
Diese Inhalte dienen lediglich dazu, das Thema Sicherheit zu sensibilisieren, und geeignete Maßnahmen gegen Hacker durchzuführen.
Sie sollen keinesfalls als Aufforderung oder Anleitung verstanden werden!
Aus diesem Grund sind entsprechende Inhalte bewusst kurz und theoretisch ausgeführt.

Für Hinweise auf Inhaltliche Fehler, Anregungen für Erweiterungen, Diskussionen und Fragen jeglicher Art bitte ich den Diskussionsbereich zu benutzen.


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Diskussionsbereich:
Fragen und Anregungen für Netzwerk Grundlagen
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