Sehr heißes Thema (mehr als 25 Antworten) FAQ zum Thema >Backup< (Gelesen: 38.380 mal)
Sandra
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FAQ zum Thema >Backup<
28.12.07 um 14:04:16
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Hier ist ein FAQ Beitrag zum Thema


Backup

oder auf Deutsch

Sicherungskopie



           Inhaltsverzeichnis


Teil 1:  Einleitung,        was ist ein Backup, eine Sicherungskopie?

Teil 2:  Erläuterungen von Begriffen

Teil 3:  Unterschied zwischen System-Backup und Daten-Backup

Teil 4:  Backup mit Windows eigenen Mitteln unter Windows XP

Teil 5:  Backup mit Windows eigenen Mitteln unter Windows Vista (hier Ultimate)

Teil 6:  Festplatten Clonen mit Acronis

Teil 7:  Backup mit Acronis

Teil 8:  Nachsatz zu Acronis

Teil 9:  Alternative zu Acronis:            Clone Backup mit XXCLONE (freeware Version)

Teil 10: Image Backups mit der Freeware Knoppix


Ein Hinweis:
Diese FAQ wurde von mir 19.08.08 um 14:16:26 überarbeitet, und um den Punkt 10 ergänzt.
---------------------------------------------------------------

 Ein Hinweis in eigener Sache:
Ich garantiere nicht für die Richtigkeit aller Angaben und übernehme nicht die Verantwortung für Fehlinformationen.
Alle Angaben beruhen auf meinem Kenntnisstand. Wegen der Vielzahl von Windows Versionen können sich entscheidende Abweichungen in den Bildern oder den Funktionen ergeben.
Ich behalte mir das Recht vor Änderungen, Erweiterungen und Löschungen an beliebigen Stellen zu machen.
Für Hinweise auf Inhaltliche Fehler, Anregungen für Erweiterungen, Diskussionen und Fragen jeglicher Art bitte ich den Diskussionsbereich zu benutzen.


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Diskussionsbereich:
Diskussion: Backup


 


  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #1 - 28.12.07 um 14:29:46
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Teil 1: Einleitung,        was ist ein Backup, eine Sicherungskopie?            

Frage, was bezeichnet man eigentlich als Backup?   Oder als Sicherungskopie?

Der Begriff Backup oder auf Deutsch Sicherungskopie
ist der allgemeine Ausdruck für :

„Erstellen von Kopien, ausgewählter oder aller Dateien und Einstellungen und deren Ablage auf einem anderen Medium, zum Zwecke der Wiederherstellung bei Verlust“

Ein Verlust kann durch vielerlei Umstände eintreten:
versehendliches löschen, Diebstahl, Viren und andere Schadsoftware, defekte Hardware, Fehlfunktionen der Software, Temperatur,  usw.

Bei der Liste, wird schnell klar, das ein Backup zu den elementaren Dingen gehört, mit denen sich ein Computernutzer auseinandersetzen muss.

Ganze Firmen haben schon vor dem wirtschaftlichen Aus gestanden, als deren Daten plötzlich jeglichen Zugriff verweigerten.

Aber auch im privaten Bereich übernimmt der Computer immer mehr Bereiche, und auch 'nur' der Verlust aller Urlaubsbilder der letzten 5 Jahre, der Verlust der gesamten MP3 Sammlung, sämtlicher Dokumente, die Steuererklärungen, währe äußerst schmerzhaft. (Ok, der letzte Punkt vielleicht nicht so wirklich Laut lachend)

Auch  Microsoft hat die absolute Notwendigkeit eines Backup erkannt.

Und in den Betriebssystemen Windows Nt4.0; Windows 2000prof.;  Windows XP; sowie in Windows Vista  Möglichkeiten geschaffen Backups anzulegen.


Eine allgemein gültige Regel, wie man ein Backup anfertigen kann, ist nicht so einfach möglich, weil je nach verwendeter Hard und Software auf einem Rechner es unterschiedliche Möglichkeiten und verschiedene Strategien gibt.


Grundsätzlich gilt für ein Backup:

  • Es wird eine Kopie der Dateien angelegt, und sie werden möglichst außerhalb des Computers, von dem sie stammen, abgelegt.
    Zum Beispiel auf eine externe USB Festplatte

  • Ein Backup besitzt eine Strategie, also der Vorgang des Erstellens und des Zurückspielens im Bedarfsfall, ist festgelegt,  ist getestet und auch für andere Personen verständlich.

  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #2 - 28.12.07 um 14:37:01
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Teil 2: Erläuterungen von Begriffen
 
Einige  Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Begriff Backup auch oft genannt werden, möchte ich kurz erläutern :

  • Restore

Restore ist ein englischer Begriff für das "Zurückspielen" als Kopie gesicherter Daten, meist nach Datenverlusten, um den Zustand vor dem Verlust wieder herzustellen.

Also das Gegenteil von Backup erstellen

  • Recovery CD verwenden


Damit wird allgemein das "Zurücksetzen auf den Auslieferungsstand des Computers" bezeichnet.

Bei vielen PC`s wird eine Recovery CD mitgeliefert. Damit wird es ermöglicht, das ganze System auf den Auslieferungszustand zurückzusetzen.
Das ist auch eine Art von System-Backup, eine, die allerdings verhängnisvolle Folgen hat!
Ein Recovern mit Hilfe dieser CD bedeutet, das sämtliche Daten, die während seiner Laufzeit auf ihm angelegt wurden, sowie sämtliche Einstellungen, installierte Software, einfach alles  Rücksichtslos gelöscht werden und das ganze System auf den Auslieferungszustand versetzt wird.
Auch Änderungen an der Hardware, also z.B. der Einbau einer anderen Graphikkarte, muss rückgängig gemacht werden, damit das Recover funktioniert.
Da dieses den gesamten Verlust an Daten mit sich zieht, gehe ich nicht weiter darauf ein.

  • Synchronisieren


Darunter versteht man den "Abgleich der gespeicherten Daten zwischen 2 PC's".
Interessant z.B. für Laptops. Mit dem Einsetzen in die Dockingstation, oder dem Anmelden im heimischen Netzwerk tauscht das Laptop seine Daten mit einem anderen PC oder Server aus, dabei werden die jeweils neuesten Dateien gegenseitig ausgetauscht.
Die neuen Bestellungen der Kunden landen also auf dem Firmenserver, und die aktuellste Kundenliste auf dem Laptop.
Dieses ist kein Backup im eigentlichen Sinne, kann aber auch so eingestellt sein, dass man es als Datenbackup declariern könnte.

  • Wiederherstellungspunkt setzen

Ein Wiederherstellungspunkt bedeutet, dass das System eine Kopie der wichtigsten Systemdateien anlegt.
Bei Auftreten schwerwiegender Systemprobleme kann das System durch einen vorhandenen Wiederherstellungspunkt auf einen früheren Systemstatus zurückgesetzt werden.
Das ist kein Backup! Hier wird einmal die wichtigste Regel "..auf ein anderes Medium speichern.." nicht eingehalten, zum anderen sind es nur wenige Dateien die das System abspeichert.

  • RAID

Abkürzung für den englischen Ausdruck:
Redundant Array of Independent Disks
Unter RAID versteht man den logischen und elektrischen Verbund von Festplatten.
Dabei ist RAID 1 oder RAID 5 in der Lage, einen Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust abzufangen.
Als Backup ist es alleine aber nicht sinnvoll, kann höchstens ergänzend dazu eingesetzt werden.
Auch hier wird die wichtigste Regel "..auf ein anderes Medium speichern.." nicht eingehalten.


  • neu Installations-Backup


Sämtliche Software, die auf dem PC installiert worden ist, ist als  Datenträger (DVD's) vorhanden.
Wenn man dazu noch jede Installation genauestens dokumentiert hat, jede Einstellung die man geändert, oder gemacht hat, genauestens auf Papier mitgeschrieben hat, dann ist das eine Art von Backup.
Mit diesen Installations- und anderen Datenträgern und der Dokumentation sollte es möglich sein, das Ganze System wieder neu zu installieren, und damit den letzten bekannten Stand wieder herzustellen.

Vorteil:
man benötigt weder irgendwelche Software oder andere Kenntnisse über Backupstrategien, eigentlich nicht mal richtige Windowskenntnisse, wenn die Dokumentation gut ist.

Nachteil:

Sämtliche Daten sind weg!!
Bei den heutigen komplexen Systemen, den vielen individuellen Programmen und deren Einstellungen, ist es fast unmöglich eine derart nötige aufwendige Dokumentation mitzuführen.
Und es ist eine Frage der Zeit, eine derartige Dokumentation braucht Sorgfalt, und das bremst eben die Arbeit aus.
Und das Wiederherstellen dauert außerordentlich lange, bei komplexen Systemen kann das in die Tage gehen.
Zusätzlich sind dann auch noch alle Daten weg.

Merke:
Ein eher theoretischer Weg für eine Systemwiederherstellung, der, wenn überhaupt, nur mit einer Datensicherung sinnvoll ist


  • Inkrementelles-Backup

Ein inkrementelles Backup ist kein vollständiges Backup.
Es ist ein Backup über die geänderten Dateien, die sich geändert haben, nachdem ein Vollständiges-Backup angefertigt wurde.

Merke:
Ein inkrementelles Backup setzt immer ein vorher vollständiges erzeugtes Backup voraus. 



  • Festplatte-Klon-Backup


Überzeugend simple Strategie.
Man baut einfach zu der vorhandenen Festplatte kurzfristig eine weitere ein.
Man kopiert die bis dahin laufende Festplatte, klont sie einfach komplett.
Dann baut man den Klon wieder aus, und legt ihn weg.

Vorteil:
Dieses Backup ist direkt einsetzbar, einfach die ‚alte’ Festplatte durch die neue ersetzen, und man kann weiterarbeiten.
Man kann sehr einfach die absolute Sicherheit bekommen, dass das Backup
(die Klon Festplatte)  auch in Ordnung ist. Einfach mal einbauen und den Rechner hochfahren.
Und: bei dieser Backup-Strategie wird auch gleichzeitig eine Datensicherung
durchgeführt.
Nachteil:
Kosten, eine Festplatte kostet Geld, und man kann sie nicht anderweitig nutzen.
Ein zusätzliches Klon Programm ist nötig.
Der Ein-Ausbau ist aufwendig, oder man investiert in Wechselrahmen für Festplatten.
Diese Backup Variante ist für Laptops kaum möglich.

Ein Beispiel dazu gibt es
unter Punkt 6 Festplatte clonen mit dem Programm Acronis True Image
unter Punkt 9 Clone-Backup mit dem Programm XXCLONE

  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #3 - 28.12.07 um 14:45:50
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Teil 3: Unterschied zwischen System-Backup und Daten-Backup

  • System-Backup

Ein System-Backup ist das erstellen eines Backups von der Partition auf der sich das Betriebssystem befindet.

Ein Beispiel:
Bei der Standartinstallation wird das ganze System auf einer Partition C installiert.
Die selber angelegten Dokumente liegen dann auf:
C:\Dokumente und Einstellungen\ ……\Eigene Dateien…
Vorteil:
Bei einem System-Backup würde die ganze Partition C als Backup kopiert und an anderer Stelle abgelegt werden, in diesem Fall würden also die Eigenen Dateien auch gesichert werden.
Eine zusätzliches Daten-Backup ist nicht nötig.
Nachteil:
Bei vielen Eigenen Dateien kann dieser Vorgang sehr viel Zeit brauchen, und oftmals braucht man ja nicht jedes Mal das Ganze System zu Sichern, nur weil man einige neue Dateien angelegt hat.

Daher gehen viele Anwender hin und teilen die Festplatte in 2 (oder mehr) Partitionen auf.
Also z.B. die Partition C für das System, die installierten Programme usw. und dann eine Partition D auf der die sie ihre eigenen Dateien ablegen.
Für ein System-Backup würde jetzt die Partition C gesichert werden, und die Partition D und andere, nicht.
Vorteil:
Das Sichern des Systems geht schnell, und bei einem Wiederherstellen des Systems aus diesem Backup verliert man keine Daten.
Nachteil:
Man muss zusätzlich eine Datensicherung machen!

Merke:
Ein System-Backup muss nicht ein Daten-Backup enthalten!


  • Daten-Backup

Bei der Standartinstallation wird das ganze System auf einer Partition C installiert.
Die selber angelegten Dokumente liegen dann auf:
C:\Dokumente und Einstellungen\ ……\Eigene Dateien…
Ein Daten-Backup bedeutet, dass man den Ordner Dokumente und Einstellungen sichert.
Oder, bei einer Ablage der Daten an anderer Stelle, diesen Ordner, oder diese Daten Partition sichert. Aber nur die Daten, und nicht das System.
Vorteil:
Man kann ein Daten-Backup auch an anderen PC`s verwenden.
Nachteil:
Beide PC`s müssen aber dann auch die identische Software installiert haben, die Daten sind oft ohne entsprechende Software nicht nutzbar. 

Merke:
Ein Daten-Backup beinhaltet nicht die Software für die Bearbeitung der Daten!

  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #4 - 28.12.07 um 15:04:35
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Teil 4: Backup mit Windows eigenen Mitteln unter Windows XP


Mit Windows XP prof wird Standardmäßig ein Backupprogramm mitgeliefert.
Bei der XP home Version ist es möglich, das es nachinstalliert werden muss.
Dazu öffnen Sie auf der Windows-CD das Verzeichnis "valueadd\msft\ntbackup" und installieren die Software mit einem Doppelklick auf die Datei "ntbackup.msi". Nun steht  über "Start/Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme/Sicherung" das Programm zur Verfügung.

Die folgenden Erläuterungen zu dem Backup Programm unter Windows XP sind als Leitfaden zu verstehen.
Dieses Programm bietet viele Möglichkeiten, die ich hier nur anreißen kann.
Hinweis für Windows 2000 Anwender:
Das unter Windows 2000 mitgelieferte Backupprogramm gleicht in seinen wesentlichen Elementen dem Programm das unter Windows XP mitgeliefert wird, daher beschränke ich mich an dieser Stelle auf die XP Version.

Wichtiger Hinweis!
Das Backupprogramm unter Windows 2000 und  XP arbeitet ausschließlich mit einer Notfalldiskette!!
Diese ist zwingend zu erstellen, und natürlich braucht es dazu ein eingebautes Diskettenlaufwerk.
Ohne ein Diskettenlaufwerk 3,5“ ist mit dem Backupprogramm lediglich ein Daten-Backup möglich.
Für die Wiederherstellung eines System-Backups, z.B. weil die Festplatte defekt ist, und ersetzt wird, muss die Notfalldiskette verwendet werden!
Sollte sie nicht vorhanden sein, bleibt nur der Weg über eine Neuinstallation mit der
Windows CD.
Und danach das Aufrufen des Backup Programms, aus dem dann wieder laufenden System.
Dieser Weg ist sehr zeitraubend.

Das Windows Backup Programm ruft man so auf :

Start>Alle Programme> Zubehör > Systemprogramme > Sicherung
  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #5 - 28.12.07 um 15:17:55
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Teil 4: Daten-Backup mit Windows eigenen Mitteln unter Windows XP

Das Programm ruft man so auf :
Start>Alle Programme> Zubehör > Systemprogramme > Sicherung


Mit Weiter wird die Frage gestellt ob man Dateien und Einstellungen sichern oder wiederherstellen will.


Man kann die zu sichernden Dateien auswählen:


Diese gewählte Einstellung entspricht dem Begriff Daten-Backup

Jetzt muss das Ziel des Backups festgelegt werden, es wird ein Diskettenlaufwerk vorgeschlagen, wir erinnern uns, „…auf ein anderes Medium sichern..“
Aber Disketten benutzt man heute eigentlich kaum noch, daher wählen wir ein anderes Ziel aus, und vergeben einen Sinnvollen Namen:



Dann ist der Assistent schon Fertig




Über den Punkt Erweitert, kann man verschiedene Optionen festlegen.
Z.B. nur Dateien sichern, die heute angelegt oder geändert wurden.
Da wir aber in diesem Beispiel ein komplettes Daten-Backup anfertigen wollen, gehen wir darauf nicht weiter ein.

Mit dem Klick auf Fertig stellen wird ein Daten-Backup erzeugt.
Und zum Schluss eine Art Übersicht angezeigt:




Das wiederherstellen eines Daten-Backup ist simpel:

Wir rufen das Programm wieder auf

Start>Alle Programme> Zubehör > Systemprogramme > Sicherung

Wählen jetzt Dateien und Einstellungen wiederherstellen

 


Wir wählen die entsprechende Datei im linken Fenster aus:




Das Programm erkennt den Ort wo die Dateien ursprünglich hergekommen sind

Wieder meldet sich der Assistent und währe jetzt Fertig zum wiederherstellen.



Und er teilt dabei mit, das er vorhandene  Dateien, die sich im Zielordner befinden nicht ersetzt.

Zusätzlich bietet der Assistent über Erweitert verschiedene Optionen an,
Man kann die Dateien auch an anderer Stelle wiederherstellen lassen, sowie festlegen, ob vorhanden Dateien in dem Ort behalten werden sollen oder ersetzt werden sollen.



Weitere Optionen:





Schließlich kommt wieder der Assistent und mit Fertig stellen fängt er an die Dateien aus der bkf Datei wieder herzustellen.
Danach kommt eine Art Statistik:

 


  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #6 - 28.12.07 um 15:29:29
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Teil 4: System -Backup mit Windows eigenen Mitteln unter Windows XP
Das Programm ruft man so auf :
Start>Alle Programme> Zubehör > Systemprogramme > Sicherung




Wichtig!
Für ein System-Backup müssen wir in den Erweiterten Modus wechseln!




Wir wählen den Sicherungs-Assistent(Erweitert) aus






Diese Einstellung entspricht einem System-Backup

Wir müssen daraufhin wieder einen Ablageort für das Backup bestimmen:




Hinweis für Fortgeschrittene:
Hier ist es auch möglich einen freigegeben Ordner in einem Netzwerk zu wählen.
Windows macht bei einem Backup nämlich eine Volumenschattenkopie, sprich, es wird im Hintergrund zu einem Zeitpunkt ein Abbild, ein Schatten der Festplatte erzeugt, und dieser gespeichert.
Daher ist sogar das Arbeiten während des Backups möglich.

Wieder meldet sich der Assistent und währe jetzt Fertig zum erstellen




.

Auch hier gibt es zusätzliche Optionen, über Erweitert.

Ein wichtiger Punkt dabei ist diese Option:



Diese sollte man eigentlich anwählen…..

Bei der Erstellung dieses System-Backups kommt eine Übersicht über den Fortschritt:




Und dann zum Schluss wird noch eine Diskette erstellt, die Notfalldiskette.
Diese wird aber nur einmal erstellt.

Das Wiederherstellen funktioniert recht einfach, solange das System noch lauffähig ist.


Das Programm aufrufen,



Direkt in den Erweiterten Modus gehen
Und den Wiederherstellungs-Assistent aufrufen



Die entsprechende Datei aussuchen und das Volumen anklicken was wiederhergestellt werden soll, also in unserem Beispiel C:

   


Der Vorgang ist nahezu identisch mit dem Vorgang eines Wiederherstellen eines
Daten-Backup

Sollte das System aber nicht mehr lauffähig sein, also es bootet nicht mehr, dann muss man die hoffentlich vorher erstellte und gut abgelegte Notfalldiskette haben, und natürlich das Diskettenlaufwerk.
Die Notfalldiskette ist bootfähig, und gestatte es eine Backupdatei wiederherzustellen.


Merke:
Ohne diese Diskette ist eine Wiederherstellung nur über eine Neuinstallation möglich!


Daher möchte ich an dieser Stelle nicht weiter auf das Backup Programm von Windows XP eingehen.
Es ist zur Verwendung als Daten-Backup gar nicht mal so schlecht.
Aber als System-Backup ist es unbrauchbar. (persönliche Meinung von mir)
  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #7 - 28.12.07 um 16:14:22
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Teil 5: Backup mit Windows eigenen Mitteln unter Windows Vista

Daten-Backup mit Windows Vista Ultimate

Wichtiger Hinweis für Backups mit Vista

Das im folgenden vorgestellte Programm ist ein Teil des Systems was mit Vista Ultimate ausgeliefert wird.
Besitzer der Versionen Vista Home basic oder Vista Home Premium haben dieses Tool nicht.
Für die Anwender dieser Systeme empfehle ich die Verwendung eines externen Backup Programms, wie Acronis.
Eine Beschreibung von Acronis befindet sich ebenfalls in dieser FAQ.

Das Wiederherstellen geht überhaupt nur dann, wenn in der
Systemsteuerung in System in Computerschutz
das Automatische Wiederherstellungspunkte für das Laufwerk gesetzt ist.


Bei Vista findet sich das integrierte Backup Programm in der Systemsteuerung
Und nennt sich Speichern und Wiederherstellen



Auch hier wird unterschieden zwischen einem Daten-Backup also Dateien sichern,
und dem System-Backup also Computer sichern.




Das ganze Programm ist dabei Menue geführt.

Etwas merkwürdig ist die Tatsache, das man ein Daten-Backup in einem Netzwerk ablegen kann, ein System-Backup aber nicht.


  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #8 - 30.12.07 um 13:50:03
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Teil 5: Sichern und Wiederherstellen von Dateien unter Windows Vista

Daten-Backup unter Vista
Unter Vista wird für ein Daten-Backup der Name Dateien sichern verwendet.

Dieses Programm führt nach entsprechenden Einstellungen dann regelmäßig seine Aufgabe aus.
Damit braucht man sich also nur einmal mit diesem Daten-Backup beschäftigen, in regelmäßigen Abständen werden dann die Dateien gesichert.

Als erstes kommt die Frage wo die Sicherung gespeichert werden soll, Vista schlägt dabei eine Festplatte, bzw. Partition vor.
Wir erinnern uns an die Regel, ein Backup sollte immer auf einem anderen Datenträger z.B. eine externe USB Festplatte, abgelegt werden.
Damit ein Ausfall der Festplatte des laufenden Computers nicht zum Verlust aller Daten führt.
Bitte an dieser Stelle darauf achten, und gegebenenfalls eine andere Auswahl treffen.




Als nächstes wird gefragt welche Dateitypen gesichert werden sollen, Vorschlag ist natürlich alle.


Hinweis:
Das Sichern von Dateien kann nur erfolgen wenn die Datenträger> die Festplatte mit NTFS formatiert wurde.
Standardmäßig wird sie das auch, aber eventuell zusätzliche Festplatten, oder USB Sticks sind oft mit FAT 32 formatiert.



Als nächstes schlägt Vista vor, diese Dateien regelmäßig zu sichern.



Die Einträge sollten gut überlegt werden.

Windows kann die Sicherung nur erstellen, wenn der PC auch an ist, und wenn die Ablage der Sicherung in einem Netzwerk auf einem anderen PC erfolgen soll, dann muss dieser auch online und verfügbar sein.

Mit Einstellungen speichern und Sicherung starten
Geht es dann los.



Windows Vista erstellt eine Schattenkopie, sprich eine Kopie der ausgewählten Dateien, Schattenkopie, weil man auf diese Dateien so nicht zugreifen kann, das ist ein interner Vorgang, er erlaubt es, das man mit dem Rechner weiterarbeiten kann, das Sichern der Dateien erfolgt dabei im Hintergrund.

Hinweis:
Die Schattenkopie wird sofort erstellt, und diese wird gesichert. Die Dateien, die während des Sicherns geändert werden, werden so abgespeichert, wie sie zum Zeitpunkt des Erstellens des Schattens waren,  die Änderungen danach werden natürlich nicht gespeichert.




Das Ganze dauert jetzt etwas…….. aber man kann eben weiterarbeiten, wenn der PC entsprechend leistungsstark ist.

Diese Sicherung der Dateien findet ab jetzt regelmäßig statt.



Möchte man das regelmäßige Sichern wieder abstellen,

Über Start > Systemsteuerung > Das Programm Sichern und Wiederherstellen aufrufen,
unter dem Punkt Dateien sichern  gibt es den Punkt Einstellungen ändern



Hier kann man die automatische Sicherung deaktivieren, oder auch die Einstellungen ändern.



Am Ende der Sicherung bekommt man einen Hinweis.
  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #9 - 30.12.07 um 13:53:40
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Teil 5: Sichern und Wiederherstellen von Dateien unter Windows Vista

Dateien wiederherstellen

Im Explorer kann man übrigens das angelegte Backup erkennen.
Es wird ein Ordner angelegt, mit dem Namen des Rechners,
in dem Ordner sind 2 weitere Ordner, einmal der Backup Files Ordner, sowie ein Catalogs Ordner.
Im Backup Files Ordner finden sich gezippte Dateien wieder.
Diese kann man sich auch an eine andere Stelle kopieren, und mit Hilfe von einem Zip oder RAR Programm entpacken.
Nach dem Entpacken kann man so einzelne Dateien wieder seinem System zuführen.

Dieser Weg ist natürlich nicht sonderlich Bedienungsfreundlich, einfacher geht es mit den Windows Funktionen.

Das Programm Sichern und Wiederherstellung aufrufen

Jetzt den Punkt Dateien wiederherstellen aufrufen




Hier ist auch der Punkt Windows reparieren (Systemwiederherstellung) worauf ich hier nicht weiter eingehe.

Für dieses Beispiel Dateien Sichern und Wiederherstellen, habe ich ein Dokument gelöscht:




Das Aktivierung erfolgreich Dokument habe ich gelöscht. Jetzt hole ich es aus der letzten Sicherung zurück.


Ich nehme also die neueste Sicherung.

Wähle im nächsten Bild dann eben aus Datei hinzufügen


Und wähle die Datei  aus.


Die Datei, und einige andere, die ich auch gelöscht hatte, erscheint dann im Auswahlbild, wird ausgewählt,  und mit Weiter




Man kann natürlich auch mehrere Dateien nacheinander auswählen




Dann mit Weiter




Ok, natürlich am Ursprungsort will ich sie wieder haben.

Mit Wiederherstellung starten geht’s los

Voila, da sind sie wieder:



Merke:
Es ist nur möglich Dateien wieder herzustellen, keine Links, keine Verknüpfungen und natürlich keine Dateien, die im Netzwerk, also auf anderen PC`s  vorhanden sind.


  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #10 - 30.12.07 um 13:56:02
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Teil 5: Sichern und Wiederherstellen des Systems unter Windows Vista


Sichern des ganzen Computers mit Vista


Wichtiger Hinweis:
Die System Wiederherstellung mit Vista Mitteln kann nur innerhalb eines PC erfolgen, es ist nicht möglich das z.B. ein Backup von einem Netzwerk zu holen.
Um dem Grundsatz, ein Backup muss immer auf einem anderen Datenträger erfolgen, muss man also eine weitere Festplatte einbauen.

Und noch etwas:
Vista kann keine Partitionsänderungen beim Wiederherstellen eines Backups durchführen.
Also muss die Festplatte auf die das System wiederhergestellt wird,
mindestens gleich oder größer sein, als die original Festplatte.
Das sollte beim Wiederherstellen eines Systems bei Ausfall der original Festplatte beachtet werden. Genauso, wie natürlich das System-Backup auf eine andere Festplatte abgelegt werden sollte.   



Bei Vista findet sich das integrierte Backup Programm in der Systemsteuerung
Und nennt sich Speichern und Wiederherstellen



Auch hier wird unterschieden zwischen einem Daten-Backup also Dateien sichern,
und dem System-Backup also Computer sichern.

Wir sichern den ganzen Computer

Auch hier wird von Vista ein Ablage Ort für die Sicherung vorgeschlagen:



Ein Hinweis erscheint, wie viel Speicherplatz erforderlich ist, und das eventuell ältere Systemsicherungen gelöscht werden.
Wir erinnern uns an die Regel, ein Backup sollte immer auf einem anderen Datenträger z.B. eine externe USB Festplatte, abgelegt werden.
Damit ein Ausfall der Festplatte des laufenden Computers nicht zum Verlust aller Daten führt.
Bitte an dieser Stelle darauf achten, und gegebenenfalls eine andere Auswahl treffen.

Dann erfolgt die Sicherung




Das dauert eine gewisse Zeit.

Auch hier gilt wie bei der Dateien Sicherung:
Windows Vista erstellt eine Schattenkopie, sprich eine Kopie der Systemfestplatte, Schattenkopie, weil man auf diese Dateien so nicht zugreifen kann, das ist ein interner Vorgang, er erlaubt es, das man mit dem Rechner weiterarbeiten kann, das Sichern der Dateien erfolgt dabei im Hintergrund.

Hinweis:
Die Schattenkopie wird sofort erstellt, und diese wird gesichert. Die Dateien, die während des Sicherns geändert werden, werden so abgespeichert, wie sie zum Zeitpunkt des Erstellens des Schattens waren,  die Änderungen danach werden natürlich nicht gespeichert.

Zum Schluss kommt ein Hinweis das die Sicherung abgeschlossen wurde.




Im Explorer erkennt man an dem Ablageort des Backups einen Ordner
WindowsImageBackup
Darin befinden sich Backup Ordner gekennzeichnet mit Datum der Backups.
Das eigentliche Backup ist eine Datei mit der Endung vhd
  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #11 - 30.12.07 um 13:56:32
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Teil 5: Sichern und Wiederherstellen des Systems unter Windows Vista

Computer wiederherstellen

Das Wiederherstellen des Computers kann nicht über das Programm
Sichern und Wiederherstellen erfolgen.
Zum Wiederherstellen aus einer System Sicherung muss der PC von der Original Vista DVD gebootet werden.

Sobald der Jetzt installieren Dialog erscheint klicken wir auf Computerreparatur



Als nächstes erscheint ein Übersichtsbild



Wir wählen die Windows Complete PC-Wiederherstellung aus.
Dann schlägt uns Vista die letzte Sicherung vor, die es findet.

Und mit Fertig stellen stellt Vista das System exakt wieder her.

Hinweis:
Die Festplatte auf der Wiederhergestellt wird, muss gleich oder größer sein, als das Original.


Hinweis in eigener Sache:
Mir ist es nicht sofort gelungen danach ein lauffähiges System zu bekommen.
Obwohl das Wiederherstellen als erfolgreich durchgeführt gemeldet wurde.
Ich musste danach noch einmal mit der Vista DVD booten.
Und eine Systemstartreparatur durchführen.

Erst danach bootete Vista wieder.


  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #12 - 30.12.07 um 18:13:05
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Teil 6: Festplatten clonen mit dem Programm Acronis True Image
  • Festplatte-Klon-Backup


Überzeugend simple Strategie.
Man baut einfach zu der vorhandenen Festplatte kurzfristig eine weitere ein.
Man kopiert die bis dahin laufende Festplatte, klont sie einfach komplett.
Dann baut man den Klon wieder aus, und legt ihn weg.

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Man kann sehr einfach die absolute Sicherheit bekommen, dass das Backup
(die Klon Festplatte)  auch in Ordnung ist. Einfach mal einbauen und den Rechner hochfahren.
Und: bei dieser Backup-Strategie wird auch gleichzeitig eine Datensicherung
durchgeführt.
Nachteil:
Kosten, eine Festplatte kostet Geld, und man kann sie nicht anderweitig nutzen.
Ein zusätzliches Klon Programm ist nötig.
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Diese Backup Variante ist für Laptops kaum möglich.

Weil diese Variante so simpel ist, möchte ich sie an einem Beispiel mal zeigen:


Bei Windows XP/Win2000
Start>Ausführen
In dem Feld diskmgmt.msc eintragen und ausführen

Oder:
Start>Systemsteuerung>Verwaltung>Computerverwaltung>Datenträgerverwaltung

Bei Vista
Start>Alle Programme>Zubehör>Ausführen
In dem Feld diskmgmt.msc eintragen und ausführen

Oder:
Start>Systemsteuerung>Festplattenpartitionen erstellen


In allen Fällen landet man in der Datenträgerverwaltung


In unserem Beispiel sehen wir, das in unserem System 1 Festplatte, Datenträger genannt, ist und diese in 3 Partitionen aufgeteilt ist.
Warum das so ist interessiert uns eigentlich nicht, wir klonen ja einfach alles.

Dazu müssen wir den Rechner ausschalten, die zusätzliche Festplatte einbauen, und ihn danach wieder hochfahren.

Hinweis:
Man sollte sich die Daten genauestens aufschreiben der Festplatte, damit man auch weiß, auf welche Festplatte drauf geklont werden soll!
Festplatte austauschen

Wir rufen jetzt die Datenträgerverwaltung auf (s.o)




Wir sehen jetzt 2 Festplatten, die von vorhin, unsere laufende Systemfestplatte,
und die neue, noch leere, „nicht zugeordnete“

Hinweis:
Die Nummerierung Datenträger 0 oder 1 ist nicht der Hinweis welche Festplatte die eine oder andere ist.
Ein Hinweis findet sich, wenn man die Eigenschaften von Datenträger ansieht:




Der Typ der Festplatte ist ATA oder IDE auch oft genannt, und der Channel 0 bedeutet das sie am Primaren IDE Kontroller angeschlossen ist.

Warum die laufende Festplatte Vista alleine als Datenträger 0 angezeigt wurde, jetzt mit einer anderen Festplatte aber als Datenträger 1 angezeigt wird,
gute Frage, ……nächste bitte….

Zum Klonen der Datenträger muss man ein Programm nehmen, das nicht im Umfang von Windows war, seit Vista ist es vorhanden, jedenfalls in meiner Ultimate Version.

Damit es allgemeingültig bleibt, habe ich True Image von Acronis genommen.
Dieses Programm bietet eine akzeptable Benutzeroberfläche und einige interessante Funktionen. Preislich so gerade noch akzeptabel. (mit 2 geschlossenen Augen)
Die Version 10 und höher ist Vista tauglich.
Das Programm muss installiert werden, ein Assistent hilft dabei.

Das Clonen

True Image starten.




Nein, wir machen KEIN BACKUP
TI bezeichnet als Backup ein Image-Backup, dazu kommen wir später, wir wollen Klonen!
Also unten auf Festplatten verwalten.



Da gibt es also auch den Punkt: Festplatte klonen

Das nächste Bild empfiehlt uns ein Automatisch.
Da wir aber erfahrene Anwender sind nehmen wir natürlichBenutzerdefiniert
Was sonst auch.



  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #13 - 30.12.07 um 18:19:49
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Weiter geht es mit der Frage nach einer Methode:



Hier nehmen wir Als Originalabbild
Warum?
Weil wir nicht die Größen der Partition oder sonst etwas ändern wollen.
Solche Einstellungen sind dann zu machen, wenn man kein Backup Klon erstellen will, sondern z.B. von einer Festplatteauf eine größere ‚umziehen’ will.
Hier wird aber von Backup gesprochen, d.h. es sollte auch einen Rückweg geben.
Und deshalb wollen wir ein exaktes Abbild, und uns nicht noch mit Partitionsgrößenänderungen beschäftigen.
Dazu gibt es auch eine FAQ hier bei Windowspage:Festplatte austauschen (mit Partitionsänderungen)


Wir machen also weiter:



Weiter gehts



Die Quelle auswählen, also unsere Original Festplatte

Hinweis:
Auch hier sind die Nummern eher verwirrend, aber achten sie auf die Schnittstelle:
IDE 0       erinnern sie sich an die Datenträgerverwaltung Eigenschaften von Datenträger ?

Danach muss das Ziel ausgewählt werden:




Hier treffen wir wieder den Begriff „unzugeordnet“

Zusammenstellung:




Wenn wir uns überzeugt haben, das diese Zusammenstellung dem entspricht, was wir auch vorhaben, dann kommt schließlich dies Bild noch:



True Image schreibt, das es einen Neustart machen wird, um alle diese Aufträge auszuführen.

Mit Weiter geht es dann los.

Und ab jetzt heißt es, bloß nicht Ungeduldig sein. Alles braucht seine Zeit.
TI fährt den Rechner herunter, bootet ihn neu, einen Moment sieht es so aus, als ob unser Windows wieder gebootet wird, aber dann erscheint ein etwas simples Bild, und TI fängt an die Aufträge abzuarbeiten.
Den Fortschritt kann man erkennen.
In dieser Phase sollte man nichts tun, je nach Größe der Datenträger und Inhalt dauert es eine Weile.
Schließlich beendet sich das Programm und startet den Rechner wieder.
Hinweis:
Bei einigen Versionen von TI und bei verschiedenen Hardware-Varianten muss das Programm nach Aufforderung beendet werden.

Und jetzt schauen wir noch einmal in die Datenträgerverwaltung:


Man erkennt 2 identische Festplatten.

Wichtiger Hinweis:

So kann man u.U. nicht arbeiten, da durch die zusätzliche Festplatte sich die Laufwerksbuchstaben geändert haben.
Das ist nicht empfehlenswert!!
Ich habe das auch nur gemacht um dieses Bild zu bekommen.
   
Empfehlung:

Immer nur eine der beiden Festplatten nach dem Klonen im Rechner zu belassen.

Und als Test, die geklonte Festplatte einmal boten, ob der Rechner wirklich damit hochfährt.
Sollte er das getan haben, runterfahren, diese Festplatte ausbauen, und sicher im Schrank aufbewahren.
Die Original Festplatte einbauen, den Rechner booten und wieder arbeiten.

Ende vom Festplatten clonen mit Acronis
  

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Re:  FAQ zum Thema >Backup<
Antwort #14 - 30.12.07 um 18:24:43
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Datenbackup


Sichern der eigenen Dateien


Hinweis:
Das Sichern der Daten und / oder auch des Ganzen Systems sollte immer auf einem anderen Datenträger erfolgen.
Dazu empfehle ich, sich eine externe USB Festplatte zu beschaffen.
Diese USB Festplatte wird für die Dauer des Backups an den PC angeschlossen, und nach der erfolgten Sicherung wieder entfernt und sorgsam aufbewahrt.

Vorteil:
Diese Festplatte ist unabhängig vom PC, sie kann sicher im Schrank aufbewahrt werden, sie ist damit geschützt gegen Viren und andere Angriffe, das versehentliche Löschen von Daten ist ausgeschlossen.

Nachteil:
Eine Daten/ oder System- Sicherung muss regelmäßig wiederholt werden.
Es entstehen Kosten, so eine USB Festplatte kostet je nach Größe ca. 50 Euro an aufwährts.   

Datensicherung.
Sicherung der Eigenen Dateien


Mit True Image

Aufruf des Programms TI (hier die Version 11)



Wir wählen: Backup und Wiederherstellung




Hier sieht man die Auswahl, ob wir ein Backup erstellen, oder ein Backup zurückholen wollen.
Wir wählen Backup um eins zu erstellen.



Hier kommt die Auswahl, ob wir den Ganzen Computer, oder ‚nur’ die Daten sichern wollen.

Sichern wir zunächst einmal nur die Daten.




Es wird gefragt, welche Daten wir sichern wollen, in dem Beispiel habe ich alle Daten angekreuzt.

Ab der Version 11 kann man auch Ausschlüsse festlegen, z.B. brauchen diese Dateien nicht gesichert werden.




Jetzt muss man das Ziel angeben, also den ort, wo das Backup unserer Dateien landen soll.




Ich sagte schon, dass ich dazu eine externe USB festplatte nutzen wollte, diese also anklicken.

Es empfiehlt sich, dazu einen Namen für das Backup einzutragen, unten in Suchen in:

Als nächstes wird das gefragt:


Ich empfehle  immer ein Vollständiges Backup anzufertigen.
Jetzt, als erstes Backup was wir anfertigen müssen wir sowieso ein vollständiges Backup machen.
Später könnte man ein ink. Backup anfertigen, sprich nur die Änderungen die nach dem erstellten früheren vollständigen Backup entstanden sind.
Das erstellen eines inkrementellen Backups geht dann zwar schneller, aber es führt sehr schnell zu Verwirrungen.
Zu welchem Backup gehören welche inkrmentelle?
Der Vorteil des schnelleren Erstellens ist dann auch ein nachteil, weil das Rückspielen wieder mehr Zeit braucht.
Also bitte, möglichst immer ein Vollständiges Backup.




True Image ist sehr gut gemacht, die Standartoptionen genügen völlig.

Hier kann man einen beliebigen Text eintragen, dieser wird angezeigt, wenn man das Backup zurückspielen will, das ist hilfreich, wenn man mehrere Backups im laufe der Zeit angefertigt hat, oder mehrere PC`s hat.



Zum Schluss kommt eine Zusammenstellung:



Mit Fertig stellen
Geht’s dann los




Acronis True Image ist in der Lage im laufenden Rechner diese Datensicherung zu machen.


  

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