Normales Thema Windows Alternative: hier Ubuntu 12 #Diskussionsbereich# (Gelesen: 2.302 mal)
Sandra
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Windows Alternative: hier Ubuntu 12 #Diskussionsbereich#
04.03.13 um 10:18:30
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Windows Alternative: hier Ubuntu 12

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Elmar Herzog
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Re: Windows Alternative: hier Ubuntu 12 #Diskussionsbereich#
Antwort #1 - 04.03.13 um 22:17:36
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Sandra schrieb on 01.03.13 um 12:20:06:
Es gibt auch Virenscanner die unter Ubuntu laufen, allerdings habe ich keine gefunden, die eine Bedienmöglichkeit per Maus und intuitiv zu verstehender Oberfläche besitzen.
Auch wenn es für Linux bzw. Ubuntu derzeit kaum Viren und Schadsoftware gibt, sollte man dennoch auf ein entsprechendes Programm nicht verzichten.
Für den Virenscanner ClamAV gibt es eine Benutzeroberfläche ClamTK. Auch für Avast AntiVirus gibt es eine Benutzeroberfläche.

Weitere Infos auch hier: https://help.ubuntu.com/community/Antivirus
  

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cdk
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Re: Windows Alternative: hier Ubuntu 12 #Diskussionsbereich#
Antwort #2 - 05.03.13 um 14:05:35
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Hey schön daß wir hier endlich mal über ein richtiges OS reden Laut lachend!

Teil 14 dürfte sich dann mit der wichtigsten aller Fragen beschäftigen "Wie komme ich zur Bash und was kann ich damit machen"... Laut lachend

Der Hinweis mit der E-Mail ist wichtig - es wäre unschön wenn plötzlich alle Mails auf einem System landen was man später ev. wieder löschen will. Einen gesonderten Account muß man sich dafür aber nicht erstellen, es genügt wenn man zu Anfang, bevor man online geht, (beim Thunderbird) die Einstellung "Nachrichten auf dem Server belassen" ankreuzt.

Außerdem möchte ich noch eine Möglichkeit erwähnen, welche ich mir zu Zeiten meiner "Online-VM" eingerichtet hatte. Ging zumindest beim VMware-Server, vermutlich aber ebenso beim Player. Da wurde ein Kommandozeilentool namens VMWARE-MOUNT.EXE mitgeliefert. Damit habe ich mir ein gemeinsames Laufwerk (in Form einer virtuellen VMware-Festplatte) für Windows-Host und Linux-VM eingerichtet wo ich meine Firefox- und Thunderbird Profildaten abgelegt hatte. Mit diesem Tool läßt sich eine virtuelle Platte unter Windows als Laufwerk einbinden.
Ist natürlich theoretisch eine kleine Sicherheitslücke.
Unter Win hieß sie V:, unter Linux /V. Und mit diesem kleinen "Schreibfehler" kamen FF und TB wunderbar klar sodaß ich auch keine getrennten Profildateien benötigte. Ja ich weiß - davon wird allgemeinhin abgeraten, hat aber prima funktioniert.
Man muß halt beachten daß diese virtuelle Platte immer nur unter jeweils einem OS gemountet ist, nicht gleichzeitig unter beiden. Das habe ich sichergestellt indem ich die VM nicht per EXE sondern per Skript gestartet habe und dies hat sich dann ums mounten vor VM-Start und ums unmounten nach beenden gekümmert.
Ob man das in dieser verschärften Variante machen sollte sei mal dahingestellt. Aber für gelegentlichen Datenaustausch mit dem Host ist das eigentlich eine nützliche Sache - dann spart man sich beispielsweise das Rumgefummel mit dem Stick.

Quote:
Kenner des VMwareplayers werden jetzt fragen warum wir erst aus der heruntergeladenen iso Datei eine CD gebrannt haben, man kann ja auch eine Installation direkt aus der iso Datei machen.
Stimmt, aber auch hier würde der Player direkt eine englische Installation erzeugen, die erst später dann in eine Installation mit deutscher Oberfläche gewandelt werden müsste.
Ich denke man kommt dennoch ohne gebranntes, physisches Medium hin. Vorgehen wie beschrieben und leere VM-Platte erzeugen. Später dann aber beim Booten von CD eben keinen Rohling einlegen sondern das ISO.

Vom splitten der VMDK-Datei würde ich abraten. Das ist nur nötig wenn die Umstände es erfordern, also wenn sie auf FAT32 liegen soll oder so. Ansonsten ist eine Datei am Stück jederzeit performanter.

Zu guter Letzt: Man muß sich VMs nicht zwangsläufig selbst installieren und konfigurieren. Gerade bei Linux kann man sie oft auch einfach runterladen. Vorgefertigt, legal und kostenlos. Ubuntu 12.10 gibt's beispielsweise hier:
http://vmplanet.net/2012/10/ubuntu-12-10/
Allerdings würde ich das auch nur bedingt empfehlen. Durch Installation und Einrichtung lernt man ja schon einen guten Teil eines Systems kenn mit dem man später arbeiten will...
  

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Sandra
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Re: Windows Alternative: hier Ubuntu 12 #Diskussionsbereich#
Antwort #3 - 05.03.13 um 15:31:52
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Was den z.Z. fehlenden Teil 14 betrifft:
Druckereinrichtung und Drucken unter Ubuntu


Es scheitert zur Zeit einfach daran, das die vorgestellte Ubuntu Version sich z.Z. standhaft weigert, sich mit meinen Druckern zu unterhalten. Griesgrämig

cdk schrieb on 05.03.13 um 14:05:35:
Ich denke man kommt dennoch ohne gebranntes, physisches Medium hin. Vorgehen wie beschrieben und leere VM-Platte erzeugen. Später dann aber beim Booten von CD eben keinen Rohling einlegen sondern das ISO.

Ich hab es ausprobiert, und da der Player als auch die VMworkstation standartmäßig halt in englischer Oberfläche daherkommen und dann mir bei iso Dateien das Easy Setup anboten, waren die Unbutu Versionen dann auch in English, was später zu ändern ein riesen Aufwand bedeutet, daher habe ich hier als "Schnuppervariante" die Version mit der CD erklärt. Vorteil: man hat einen Datenträger den man auch später wieder einsetzen kann. Eine CD verliert man halt nicht so schnell wie eine iso Datei... Zwinkernd
Auch die vorgefertigte Ubuntu VM von VMplanet ist in Englisch.

cdk schrieb on 05.03.13 um 14:05:35:
Teil 14 dürfte sich dann mit der wichtigsten aller Fragen beschäftigen "Wie komme ich zur Bash und was kann ich damit machen"..


Das war erst als Teil 16 oder später geplant.....
weil es sich ja hier um ein Windows Forum handelt, und die Bash von Linux ja eigentlich genau das ist was IMHO den Vorteil von Windows ausmacht: man braucht es bei einem Windows System nicht, da es intiutiv bedienbar ist, also mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche mit Mausbedienung ausgestattet ist.

Aus meiner Sicht kann ein Linux System nur dann als Alternative akzeptiert werden, wenn die Bedienung eben auch so erfolgt.
Also auch ein Linux System benutzerfreundlich über Desktop und Maus bedient werden kann,
Sprich: keine Bash benutzt werden muss.
Und natürlich eine Deutsche Oberfläche haben muss!

Offensichtlich stehe ich mit dieser Meinung in der LUG ziemlich aleine da, jede(r) Linux user rümpft die Nase über die 'Mausschieber', sucht man aber nach Unterstützung und Erklärungen wie was per Maus oder per Bash gelöst werden kann, erkennt man schnell, das fundiertes Wissen absolute Mangelware ist.

Ein Wort in eigener Sache noch:
Ich war mir nicht sicher, ob diese FAQ hier überhaupt 'zulässig' ist, schließlich sind wir ein Windows Forum.
Daher das Vorwort, indem ich dazu Stellung bezogen habe.




 
  

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cdk
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Re: Windows Alternative: hier Ubuntu 12 #Diskussionsbereich#
Antwort #4 - 05.03.13 um 16:27:19
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Quote:
Was den z.Z. fehlenden Teil 14 betrifft:
Druckereinrichtung und Drucken unter Ubuntu
Okok - ist für ein Schnupperprojekt sicherlich wichtiger als die Konsole. Damit hatte ich bei Linux übrigens auch immer so meine Probleme.

War eigentlich auch nicht Ernst gemeint meine Frage nach der Bash - für den Desktop-Betrieb geht's locker ohne. Man kann daran allerdings erkennen mit welcher Konsequenz Linux technisch bis ins Details durchstrukturiert ist - und diese Leistungsfähigkeit beeindruckt mich eben ganz enorm. Damit läßt sich alles machen auch ohne daß man ein passendes Programm dafür parat hat. Bei Windows ist eher das Gegenteil der Fall.
  

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