Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) VMware Player Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen (Gelesen: 22.743 mal)
Sandra
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VMware Player Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
08.06.12 um 09:50:51
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VMware Player 4 (und höhere) Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen


In diesem Beitrag wird beschrieben, wie man den kostenlosen VMware Player benutzen kann, um sich eine eigene Testumgebung zu schaffen.

Vorwort


Der Virtuelle PC, kurze Erläuterung

Installation des VMware Player

Erzeugung eines virtuellen Windows 7 PC's

Customize Hardware

Der VM ein USB Gerät zuweisen

Teil 2 Umgang mit mehreren Netzwerkkarten








Ein Hinweis in eigener Sache:




Ich garantiere nicht für die Richtigkeit aller Angaben und übernehme nicht die Verantwortung für Fehlinformationen.

Die Verwendung dieses Artikels beruht ausschließlich auf eigenes Risiko!
Die hier dargestellten Anwendungen beruhen auf dem VMware Player.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser FAQ (Juni 2012) war das der VMware Player in der Version 4
Dieser wird kostenlos, von VMware zum Donwload angeboten.
Wie alle Software produkte unterliegt auch der VMware Player regelmäßig Änderungen in seinen Funktionen und Aussehen.
Daher ist der obigen Beitrag als 'Leitfaden' zu betrachten.





Alle Angaben beruhen auf meinem Kenntnisstand.
Wegen der Vielzahl von Windows Versionen und Softwareentwicklungen können sich entscheidende Abweichungen in den Bildern, Funktionen und Links ergeben.
Ich behalte mir das Recht vor Änderungen, Erweiterungen und Löschungen an beliebigen Stellen zu machen.



Für Hinweise auf Inhaltliche Fehler, Anregungen für Erweiterungen, Diskussionen und Fragen jeglicher Art bitte ich den Diskussionsbereich zu benutzen.



Diskussion: VMware Player für Virtuelle Maschinen
  
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Sandra
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #1 - 08.06.12 um 09:52:27
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Vorwort:

Virtuelle Maschinen, was sind das und wozu kann man sie nutzen?

Virtuelle Maschinen, kurz also VM,
sind keine ‚echten‘ PC’s.
Sie kann man also nicht anfassen, bestehen nicht aus Hardware, sondern sind eine Softwarelösung.

Natürlich muss eine Hardware, also ein ‚echter‘ PC vorhanden sein, und dieser ein darauf installiertes Betriebssystem besitzen.

Der VMware Player stellt dann eine Möglichkeit dar, einen oder auch mehrere, weitere voneinander unabhängige Installationen zu erzeugen, die jede für sich wie ein eigener PC arbeiten, quasi eine eigene Hardware besitzen, und wie ein richtiger PC behandelt werden können.

Vorteil:
Man spart so an Hardware,
und:
Die Virtuellen Maschinen bestehen ja letztlich nur aus Dateien, das macht sie flexibel, man kann so die ganze Virtuelle Maschine einfach von einer echten Hardware auf eine andere Hardware kopieren.
_____________________________________________________________

Ein Beispiel womit ich das etwas verdeutlichen will:

Der Kunde kauft einen PC im Jahre 2010, mit einem Windows 7 Home Premium System.
Er installiert darauf den VMware Player, und sonst nichts.
In dem VMware Player installiert er eine Windows 7 Ultimate Installation, das Office 2010, und diverse andere Software, und arbeitet nur mit diesem System, das er so einstellt, das es an der Oberfläche nicht zu erkennen ist, das es eine VM ist.
Im Jahr 2015 kauft er einen neuen leistungsstärkeren PC, der aber auch mit einem völlig neuen Windows daherkommt.
Der Kunde installiert einfach den VMware Player und kopiert von dem alten PC ‚seine VM‘ auf den neuen PC.
Damit ist er fertig, er hat sofort seine gewohnte Umgebung wieder, das Betriebssystem das er kennt, das Office das er kennt und seit Jahren benutzt.
Mit dem neuen Betriebssystem muss er sich nur ganz am Rande beschäftigen, eigentlich nur den VMPlayer darauf installieren, und danach interessiert es ihn eigentlich nicht mehr.
__________________________________________________________________

Der folgende Beitrag ist als 'Leitfaden' zu verstehen, Software ändert sich in Aussehen und Funktionen oftmal sehr schnell, so das ich hier keine bebilderte exakte Bedienungsanleitung , die Klick für Klick zu befolgen ist, geschrieben habe.

Eine ähnliche und teilweise wesentlich detailliertere FAQ befindet sich schon länger hier im Forum:
Windows Vista in einer VM mit VMware Server verfasst von unserem Global Moderator cdk
__________________________________________________________________
  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #2 - 08.06.12 um 10:19:39
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Der Virtuelle PC:


Der Virtuelle PC:

Der Virtuelle PC besitzt ebenso ein Bios, wo die virtuelle Hardware eingestellt werden kann,
sowie eine Festplatte (oder auch mehrere, je nach der gewählten Installation),
und muss dann auch ein Betriebssystem installiert bekommen,
und je nach eigenem Wunsch, dann auch weitere Software.

Der Virtuelle PC unterscheidet sich also nicht in der Oberfläche von einem echten PC, bietet aber den Vorteil, das man an ihm Änderungen, auch Erweiterungen einbauen kann, z.B. eine 2. Festplatte, ohne dass man ihn dazu öffnen müsste.
Da es ja nur ein reine Software-Laufzeitumgebung ist.

Man kann daher auch mehrere dieser VM’s erzeugen, und sogar gleichzeitig laufen lassen,
man kann ganze Netzwerke so aufbauen und z.B. austesten wie es sich mit Freigaben, Virenscannern,
und vielem mehr verhält, ohne dass man das an einer echten Installation testet.

Man kann so natürlich auch ein andere Betriebssysteme und deren Zusammenspiel mit Windows testen.
Falls dabei der Virtuelle PC  durch Softwarefehler oder sogar durch einen BlueScreen abstürzt,
bleibt der eigentliche ‚echte’ PC davon unberührt.  


Die Grenzen von VM’s:

Natürlich kann man nicht unbegrenzt VM’s erzeugen und dann alle gleichzeitig laufen lassen.
Die Grenzen bestehen hier durch die tatsächlich verwendete Hardware.

Die CPU:

Die einzige vorhandene CPU in dem ‚echten PC muss ja jetzt nicht nur diesen bearbeiten,
sondern die Virtuellen PC’s ja zusätzlich.
Heutige moderne Prozessoren bieten viel Leistung, aber auch diese ist endlich.
Da sich alle Betriebssystem die gleiche CPU teilen, werden sie zwangsweile immer langsamer je mehr Virtuelle PC’s gleichzeitig laufen.

Der Ramspeicher:

Der echte PC benötigt für sein laufendes Betriebssystem Ramspeicher.
Der zur Verfügung stehende Ramspeicher ist vergleichbar mit einem Kuchen,
jedes laufende Betriebssystem bekommt ein Stück von diesem Kuchen,
dabei muss es eine gewisse Mindestgröße haben.

Diese Mindestgröße liegt bei einem Windows Betriebssystem bei etwa 1 GB, darunter sollte man nicht gehen.

Das bedeutet, das ein vorhandener PC mit einem 3 GB Ramspeicher,  sich selber, und max. dazu 2 VM’s mit einem Windows System versorgen kann.
(Man nehme bitte diese Werte als Richtwerte, je nachdem was man auf die VM’s installiert kann der notwendige Ramspeicher höher oder auch geringfügig niedriger sein)

Die Festplatte:

Eine weitere physikalische Grenze ist die wirklich vorhandene Festplatte.

Jeder Virtuelle PC besitzt ja auch eine oder mehrere virtuelle Festplatten, die auf der ‚echten‘ Festplatte jetzt als Dateien abgelegt werden, und dort entsprechend Platz benötigen.
Und das eigene Betriebssystem und die Datien auf dem 'echten' PC benötigen ja auch entsprechend Platz.

Die Systemvorraussetzungen für ein Windows System ist ein freier Festplattenplatz von ca. 20 GB.
Das gilt natürlich auch für einen virtuellen PC.
Dieser Festplattenplatz kann je nach der Installation eines Virtuellen PC’s nicht sofort benötigt werden, aber er sollte schon vorhanden sein.

Die Grenze der Festplatte wird man heutzutage eher selten erreichen, daher kann man auch viele VM’s anlegen, von denen man immer nur wenige gleichzeitig laufen lässt.

Man merke sich also:

Die kleinste Grenze ist also der zur Verfügung stehende Ram Speicher, hier liegt daher die Grenze wie viele Virtuelle Maschinen gleichzeitig laufen können.

Externe Hardware:

Natürlich ist eine Hardware immer nur einmal vorhanden, bei USB Geräten muss man also festlegen, welches angeschlossene Gerät gerade an welchem PC (der ‚echte, oder einer der VM’s) ‚angeschlossen‘ ist.
Das ist natürlich immer änderbar, so als ob man den USB Stick einfach in einen anderen PC einsteckt, beim VMware Player schaltet man das mit Mausklicks um.

Wichtiger Hinweis:

Eine Installation eines Windows Betriebssystems auf einem Virtuellen PC benötigt einen Installationsdatenträger, oder eine entsprechende Datei, genauso wie bei einem ‚echten PC‘ auch.

Und, diese Version benötigt eine Lizenz, jedenfalls wenn sie länger betrieben wird, eine Windows 7 Version z.B. darf bis zu 30 Tage ohne Lizenz betrieben werden.

Siehe dazu auch diesen Artikel hier bei uns im Forum Bereich FAQ:
Windows 7 als Testsystem


  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #3 - 08.06.12 um 11:07:51
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Installation des VMware Players:


Der VMware Player:

Die Firma VMware ist einer der Vorreiter in Sachen Virtualisierungen. Sie bietet jede Menge Softwarelösungen für alle Arten von Virtualisierungen.
Sie bietet auch den VMwareplayer, dies ist eine kostenlose Möglichkeit sich eben oben beschriebenen Testmöglichkeiten zu schaffen.
Hier gibt es den kostenlosen VMware Player zum downloaden von VMware:

 http://www.vmware.com/de/products/desktop_virtualization/player/overview.html

Leider muss man sich bei VMware anmelden.
Es ist zwar völlig ungefährlich, und nur zu statistischen Zwecken, aber ich habe Verständnis für jemanden der das nicht möchte.
Hier gibt es den VMware Player ebenfalls:

http://www.computerbild.de/download/VMware-Player-903275.html

Die Datei ist etwas über 100 MB groß.
Stand Juni 2012 gab es die Version 4.0.3  (englische Version)


  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #4 - 08.06.12 um 11:14:17
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Installation:

Die Installation ist denkbar einfach, einfach einen Doppelklick auf die heruntergeladene Datei,
sie ist eine .....exe Datei, also eine ausführbare Datei.

Die Benutzerkontensteuerung fragt sie sicherheitshalber nach, ob sie das wirklich wollen, einfach auf Ja
Sollten sie schon einmal einen VMwareplayer installiert haben, erkennt das die Installationsroutine und deinstalliert diesen, danach muss der PC neu gestartet werden, der Installationsprozess wird dann automatisch fortgeführt.



Einfach auf Next



Hier wird das übliche Installationsverzeichniss des Players angezeigt,
Einfach auf Next



Beim Starten des Players wird so automatisch nach möglichen Updates gesucht, wer das nicht will, muss den Hacken entfernen. Der Player ist kostenlos, das gilt auch für die Updates, es empfiehlt sich also den Haken gesetzt zu lassen.



Standartmäßig sendet der Player keine anonymisierten Daten zur Verbesserung des Produktes



Shortcuts, also Verknüpfungen auf dem Desktop sollen angelegt werden.



Zum Schluss kommt dieses Bild, mit Continue wird jetzt der Player installiert.



Das dauert etwas und dann kommt zum Schluss:



Der PC benötigt einen Neustart.
Restart Now
Erledigt das jetzt.
Danach hat man ein Wunderschönes Icon auf dem Bildschirm:



Man kann den VMware Player auch über

Start > alle Programme > VMware > VMwarePlayer

Erreichen




  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #5 - 08.06.12 um 11:53:35
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Erzeugung eines virtuellen Windows 7 PC's

Nach dem Start bekommt man dieses Eingangsbild:



Leider ist der VMware Player nur in englischer Sprach verfügbar, aber das sollte kein Hinderniss darstellen.

Create a New Virtual Machine
Erzeugen einer Virtuellen Maschine
Auswählen





Zur Erzeugung einer Virtuellen Maschine wird natürlich ein Installationsdatenträger benötigt.

Das kann eine Windows Installations CD sein,
es kann aber auch eine heruntergeladene Windows Betriebssystem Datei sein,
eine Datei die dann als ISO File irgendwo auf dem PC liegen muss.

Hier im Forum in der Rubrik FAQ gibt es ein Kapitel:

Download Links für verschiedene Windows Systeme
Hier kann man sich verschiedene Windows Versionen herunterladen, diese kommen als
X….iso Dateien und werden üblicherweise dann im Ordner Downloads abgelegt.
In diesem Fall muss man im obigen Bild natürlich die mittlere Auswahl nehmen, und sich mit dem Button Browse zu der heruntergeladenen Datei durchhangeln.


Hinweis:
Für den ersten Versuch sollte man ein 32 Bit Windows benutzen, um sich nicht mit weiteren Problemen zu belasten.
Ein 64 Bit System lässt sich nämlich nur als VM installieren wenn die Hardware auch komplett 64 Bit Systeme unterstützt.
Das lässt sich leider nicht immer erkennen.
Wie man an diesem Bild deutlich erkennen kann:


In diesem Fall war es eine Bios Einstellung, auf die auch diese Meldung aus dem VMwareplayer hingewiesen hat:


Im Bios muss nämlich Intel VT-x   aktiviert worden sein, damit der SMV aktiviert wird, eine Secure Virtual Machine oder kurz SVM ist eine besondere virtuelle Maschine, die eine verbesserte Virtualisierung über Befehlssatzerweiterungen ermöglicht.
In diesem Fall war hier einfach der Haken nicht bei VT, sondern bei Trusted gesetzt.




Mit Next geht es dann weiter, und es kommt:



Da wir nur eine Testversion heruntergeladen haben, können wir keinen Produktkey eingeben, d.h. dass das installierte System 30 Tage zum Testen zur Verfügung steht.
Dieser Testzeitraum kann natürlich auch verlängert werden, dazu finden sie hier im Forum in der Rubrik FAQ einen Beitrag:
Windows 7 als Testsystem

Hier können wir schon unseren Zugang zum Windows System festlegen, in dem Beispiel also user,
und vergeben dazu ein Passwort.
Es kommt als nächstes eine Hinweis, dass wir keinen Produkt.Key eingegeben haben, das das installierte System also irgendwann aktiviert werden muss. Ob wir weitermachen wollen?
Wir fahren einfach mit Yes fort.



Im obigen Bild wird nach einem Namen für die Virtuelle  Maschine gefragt, und nach dem Ort, wo die entsprechenden Dateien abgelegt werden sollen.
Hier sollten wir etwas aufpassen, und den Vorschlag etwas ändern.
Wenn wir nämlich später noch mehrere solcher Virtuellen Maschinen erzeugen wollen, und alle in dem Ordner Eigene Dokumente abgelegt werden, kann es schnell unübersichtlich werden.
Daher klicken wir auf Browse und in dem Ordner suchen Bild erzeugen wir einen neuen Ordner den wir VM nennen.



Das Bild erscheint dann:



So können alle Virtuellen Maschinen im Order \eigene Dateien\VM
Abgelegt werden, falls gewünscht können sie natürlich weitere Unterordner erstellen um jede neue Virtuelle Maschine in einem eigenen Order ab zu legen:



Als nächstes müssen wir der Virtuellen Windows 7 Maschine eine Festplatte erzeugen:



Microsoft sagt, das für eine Windows 7 Installation man mindestens eine 20 GB große Festplatte in seinem System haben muss.
Und wir setzen den Haken bei:
Split virtual disk into Multiple files
Damit wird nicht sofort eine 20GB große Datei erzeugt, sondern zunächst eine recht Kleine Datei.
Und wenn diese Datei nicht mehr ausreicht wird eine neue dazu erzeugt.
Das bedeutet, dass man so eine erzeugte Virtuelle Maschine recht schnell von einem PC auf einen anderen kopieren kann, da ja meist die Festplatte gar nicht voll ist, somit also die Dateien in Summe kleiner sind als diese 20 GB.
Aber es hat auch einen Nachteil:
Man verliert etwas an Geschwindigkeit, da jetzt die virtuelle Festplatte nicht aus einer einzigen Datei besteht, sondern eben aus möglicherweise sehr vielen,  alle so etwas 2 GB groß, und ein Suchvorgang jetzt eben 10x Datei öffnen und schließen länger benötigen würde.
In der Praxis bemerkt man aber diesen kleinen Nachteil nicht, daher also Split the virtual disk…
Es erscheint eine Zusammenfassung:




Man erkennt in dem Fenster, das der VMware Player eine ganz gute Zusammenstellung hingekriegt hat.
  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #6 - 08.06.12 um 11:58:09
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Customize Hardware

Obwohl der VMware Player die Hardware recht gut erkannt hat und unserer Erzeugten VM zugewiesen hat, müssen wir doch kleinere Änderungen vornehmen.

Wir klicken also auf Customize Hardware



Ramspeicher:
Der oberste Punkt Memory ist der Ramspeicher, der der  Virtuellen Maschine zugewiesen wird.

Auf der rechten Seite erkennt man dazu auch weitere Angaben.

In unserem Beispiel wurde der VM 1GB Ram zugewiesen, und der grüne Pfeil deutet darauf.
Der Blaue Pfeil zeigt an, wieviel die VM hätte maximal bekommen können, dieser ‚echte PC‘ hat 8 GB Ramspeicher, daher könnte die VM max.  rund 6 GB Ram bekommen können, die verbleibenden rund 2 GB sind für das eigene  System notwendig.

Würde man davon noch etwas abschneiden müsste der PC anfangen Daten aus dem Ramspeicher auf die Festplatte auszulagern, swappen, was ihn extrem verlangsamen würde.
Das sollte man also tunlichst vermeiden.

Man erkennt aber auch, das also rund 6 GB Ram, hier für VM’s zur Verfügung stehen, bei der Vergabe von rund 1 GB pro VM könnten hier locker 5 Virtuelle Maschinen zusätzlich zum ‚echten PC’ laufen,
damit könnte man ein ganzes Netzwerk beispielsweise eine Büroumgebung komplett simulieren.

Hinweis:

Ein Betriebssystem mit 32 Bit kann theoretisch bis 4 GB Ram verwalten,
(2^32 Speicheradressen á 8 bit = 4.294.967.296 Bit = 4 GB)
In der Praxis ist es aber deutlich weniger (meist 3,5GB)
Die 32 Bit Architektur ist nämlich eigentlich nicht für 4 Gigabyte Ram ausgelegt.
I/O Komponenten wie z.B. Grafikkarten, Soundkarten und auch Controller müssen ja auch noch  adressiert werden.

Daher gibt es Windows auch in verschiedenen 64 Bit Varianten, die Win 7 Home Premium 64Bit Variante kann max. 16 GB Ram verwalten, sie ist von Microsoft auf diesen Wert begrenzt.

Die Win 7 Ultimate oder Enterpreis 64Bit Varianten werden mit 128 GB angegeben.
 
Obwohl:
(2^64 Speicheradressen á 8 bit = 1.84467441 × 10^19 Bit = 16 EB)
Exabit

Da wir jetzt nur eine VM erzeugen, erhöhen wir den Ram Speicher auf 2048 MB Ram indem wird den Pfeil wie einen Schieberegler verfahren.

Processor:
Wir haben einen DualCore in echten PC verbaut, daher können wir hier auch auf 2 Prozessoren gehen.
Das erhöht die Performance.

CD/DVD Rom:
Wir kontrollieren hier besser, ob der angegeben Buchstabe auch wirklich derjenige ist, den wir auch sonst benutzen, speziell wenn man mehrere Laufwerke in seinem PC eingebaut hat.
Wer das hat, kann unten über Add auch ein zusätzliches CD/DVD Laufwerk dazubauen.
Und wir achten darauf, das der Haken Connect at power on gesetzt ist, also das Laufwerk auch bei dem Einschalten der VM mit ihr verbunden wird.

Floppy:
Können wir auch entfernen also remove, ich kenne eigentlich keinen der so ein Gerät heute noch nutzt.

USB Controller:
Wichtig ist, das wir die Haken gesetzt haben bei:

  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #7 - 08.06.12 um 12:10:10
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Netzwerkadapter

Wichtig:
Er muss auf Bridget gesetzt werden!

Dadurch wird er direkt mit dem Netzwerk verbunden, die im PC eingebaute Netzwerkkarte schaltet also ständig zwischen dem ‚echten‘ und dem oder den VM’s hin und her.
Dadurch sind sie alle unabhängig und wirken als ob in dem PC und in jeder VM eine eigene sitzt.

Hinweis:
Falls der PC mehrere Netzwerkkarten besitzt stellt sich hier eventuell ein Problem dar, dies wird später noch behandelt.

Sound Card und Display
Kann auf Auto stehen, sollte problemlos erkannt werden.

Zum Schluß auf Close und wir sind wieder in diesem Bild:



Liegt jetzt die Installations CD im ausgewählten Laufwerk, bzw. haben wir den Pfad zu der heruntergeladenen ISO Datei richtig eingetragen, und wir klicken auf
Finish
Startet die Installation einer Virtuellen Maschine.


  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #8 - 08.06.12 um 12:14:19
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Als erstes kommt eine Aufforderung die VMware Tools herunterzuladen, diese stellen quasie die Treiber für die VMware Hardware dar, sie sollten also heruntergeladen werden.
 


Dann wird unsere VM installiert.




In der Zwischenzeit ein paar kleinere Hinweise:
Die Tastenkombination STRG  ALT  ENTF gilt ja für den ‚echten PC‘
Für den Virtuellen gilt daher:
STRG  ALT Einfg
Wenn die Maus in der Virtuellen Maschine ‚gefangen‘ ist
STRG ALT und sie löst sich und ist wieder frei.
Dateien können vom echten PC in den Virtuellen einfach mit Drag and Drop Ziehen und Ablegen kopiert werden.



In dem unteren Rahmen von dem VMware Player werden Informationen angezeigt.
Von Links nach Rechts:
1 Festplatte, 1 DVD Laufwerk, 1 Diskettenlaufwerk, 1 Netzwerkkarte, 1 Soundkarte, und 2 USB Geräte


Nach der erfolgten Installation:




 
 
Die vorher heruntergeladenen VMware Tools werden automatisch installiert.
Danach erfolgt ein automatischer Neustart


Hier erkennt man, das man mit der Taste F2 auch in ein Setup / Bios kommen kann, und wie bei einem echten PC durch ESC eine Auswahl der Bootmöglichkeiten bekommen könnte.

Wir machen aber nichts dergleichen und:
   
Wir hatten es so festgelegt:
User und dazu ein Passwort, nach der Eingabe:

 
Ein ganz normales Windows 7
Unter System finden wir jetzt diese Angaben:


30 Tage verbleiben zur Aktivierung….ich erwähnte es oben…


Und auch der Internetexplorer funktioniert:



Wie kann das?
Sehen wir uns an:
Start > Systemsteuerung > Netzwerk und Internet > Netzwerk und Freigabecenter

Man sieht das man eine Internetverbindung hat.


Und wir gehen zu:
Adaptereinstellungen ändern


Wir hatten der VM eine Netzwerkkarte gegeben, hier wird sie angezeigt.
Über das Kontextmenue (rechte Maustaste) klicken wir auf Eigenschaften


Wählen Internetprotokoll Version 4 aus und klicken unten auf Eigenschaften:

Unsere VM bezieht notwendigen Einstellungen automatisch.




Das bedeutet, nachdem diese VM gestartet ist und die Netzwerkkarte erkannt wurde,
sendet der PC so eine Art Ruf aus:
"an Alle, ich bin Win-UAGPNV04R2D2 und ich brauche eine IP und DNS  Adresse"

Und euer Internetrouter (z.B. die Fritzbox oder Speedport) antwortet:

"Du Win-UAGPNV04R2D2 hast jetzt die IP Adresse   192.168.x.x
Du hast sie erhalten am xxxxxxxxxx (Lease erhalten)
Und sie ist gültig bis xxxxxxxxxxxx (Lease läuft ab
Dein Standartgateway hat die Adresse xxxxxxxxxx
Dein DNS Server ebenfalls."

(extrem vereinfachte sinnbildliche Erläuterung)


Schaut nach:
Start > alle Programme > Zubehör > Eingabeaufforderung

Es erscheint ein schwarzes Fenster mit einem blinkenden Cursor und dort gebt ihr ein:
Ipconfig –all       (da ist ein Leerzeichen nach dem     g ipconfig -all )



Das könnt ihr dann ja mal mit eurem ‚echten PC‘ auch machen.



  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #9 - 08.06.12 um 13:00:00
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Der VM ein USB Gerät zuweisen

Einfach das USB Gerät am 'echten PC' einstecken.
Dann oben auf die Kopfleiste der VM auf Virtual Machine
Unter Removable Devices findet man die USB Geräte,
hier in dem Beispiel den Toshiba Data Traveler G3 Kingston USB Stick, und den kann man mit Connect (Verbinden) jetzt von dem ‚echten PC‘ lösen und in die VM übernehmen, so als ob er von einem PC in den anderen gesteckt wird.



Dann:




wird er von der VM erkannt, und zur Verwendung bereitgestellt.


Das Lösen von der VM erfolgt ebenso, also Disconnect

Schnellstartverknüpfung im VMware Player

Nach dem Beenden der VM oder auch beim Starten des Players bekommt man ja dieses Bild:



Eigentlich sollte ja hier unser virtueller PC auftauchen und hier mit einem einfachen Doppelklick gestartet werden könne, aber z.B. einem Kopiervorgang von einem PC auf den anderen, oder nach dem Verschieben innerhalb eines PC's muss dieser Pfad selber nachgetragen werden.

Das geschieht über

Open a Virtual Machine



Und muss sich in dem Auswahlbildschirm dann sich zu der erstellten VM durchhangeln, in unserem Beispiel also zu dem Ordner VM und weiter zu dem Ordner Windows 7 32Bit Test
Darin findet man dann eine Datei die den vergebenen Namen trägt, und als Endung .vmx




Diese VMX Datei ist unsere VM (OK, es gehören da noch eine Reihe anderer Dateien dazu)
Diese Datei auswählen und dann sollte sie auch im Startbild des VMware Players auftauchen:




Zum Schluss noch etwas zur „virtuellen Hardware“

Unsere VM benutzt ja Resourcen die der echte PC bereitstellt.
Aber wenn man bei diesem ‚echten‘ eine zusätzliche interne Festplatte nutzen will, dann muss er aufgeschraubt werden, und sie muss eingebaut werden, falls es noch Platz dafür gibt, und falls das Netzgerät noch genug Leistung hat und auch noch entsprechende Anschlüsse im PC verfügbar sind.
Und bei der VM?
Nichts einfacher als das.
VM herunterfahren, und hier in diesem Startbild des VMware Players einfach über



Das schon bekannte Auswahlbild der virtuellen Hardware



Und wenn ihr z.B. noch eine Festplatte benötigt:
Dann einfach über Add… eine neue Festplatte Hard Disk  hinzufügen:



Eine neue Virtuelle Festplatte auswählen,



Voreingestellt werden Festplatten bei VM‘ als SCSI Festplatten benutzt, daher übernehmen wir das auch.



Auch hier wieder die Frage, wie viel wollen sie denn haben?


Und die Frage nach dem Speicherort und Namen.

Der Speicherort ist das selbige Verzeichnis, wo auch die VM selbst drinn liegt, daher meine Erläuterung oben mit dem Hinweis, einen eigenen Ordner für die VM’s jeweils zu nehmen.

Virtuelle Festplatten von VMware haben als Endung immer vmdk.
Diese bekommt zum Unterscheiden zur ersten Festplatte die Endung -0 im Namen angehängt.
Und mit Finish hat die VM sie schon:



Ganz ohne Schraubenzieher  Zwinkernd

In der Fußzeile der VM kann man es auch sehen:


Ganz links sind jetzt 2 Festplatten.

Hinweis:
Nach dem Starten der VM verhält es sich genauso als ob man eine Festplatte in einen 'echten' PC eingebaut hätte, also die Sache mit dem Schraubenzieher...

Nach dem Starten der VM meldet sich das System mit "neue Hardware gefunden"
Und natürlich muss diese neue Festplatte jetzt auch erstmal formatiert werden...




  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #10 - 08.06.12 um 14:14:20
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Virtuelle Maschine mit 2 Monitoren


Viele benutzen mittlerweile 2 Bildschirme, die meisten neueren Graphikkarten unterstützen dies.
Auch eine VM kann mit 2 Monitoren arbeiten, dazu oben in der Kopfleiste die VM zunächst auf Vollbild umschalten
Fährt man mit der Maus an dem oberen Bildschirmrand entlang, klappt da so eine kleine Leiste zum Einstellen heraus.


Für das Umschalten auf einen 2 Monitorbetrieb ist dieses Symbol:



Weitere Informationen zum VMware Player werden folgen.
  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #11 - 08.06.12 um 14:24:57
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VMware Player 4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen  Teil 2


In diesem 2, Teil der FAQ wird beschrieben, wie man den kostenlosen VMware Player benutzen kann, wenn man mehr als eine Netzwerkkarte benutzen möchte.

VMware Player 4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen  Teil 2

Der kostenlose VMware player ist für einen einfachen Standard PC eine einfache und dazu kostenlose Möglichkeit Virtuelle Maschinen zu erzeugen und sie auch auf dem PC laufen zu lassen.

Wie gesagt, auf einem Standard PC...

Darunter versteht man eben einen PC, der über eine Netzwerkkarte verfügt, und diese eine Verbindung zum Internet hat.

Der VMwareplayer funktioniert nicht, wenn man einen PC besitzt, der 2 oder mehr Netzwerkkarten besitzt.

Der folgende Artikel beschreibt, wie man den VMware Player dennoch dazu bringen kann, auch mehrere Netzwerkkarten richtig zu behandeln.

Ein Beispiel:

Der ‚echte PC‘ besaß in unserem oberen Beispiel ja nur 1 Netzwerkkarte, an der das Internet angeschlossen war.
Jetzt rüsten wir ihn mit einer 2. Netzwerkkarte auf, schließen aber nichts daran an, das sieht dann in dem Netzwerk und Freigabe Center bei dem ‚echten PC‘ so aus:



Dazu auch das:



Das sind ‚interne Verbindungen‘ die uns erst mal nicht weiter interessieren.

Man kann ja auch dem Virtuellen PC mehrere Virtuellen Netzwerkarten geben,
indem man am Startbild hier auf Edit virtual machine settings

Klickt, und dann hier:


Über Add..


Einen zusätzlichen Networkadapter hinzufügt.


Wichtig dabei:
Er muss auf Bridged stehen, also direkt mit der Netzwerkkarte verbunden werden.

Schon hat man 2 Netzwerkkarten:


Beim Starten der Virtuellen Maschine werden die beiden Netzwerkkarten auch angezeigt, sowohl in der vmware Zeile:



Als auch in dem Netzwerk und Freigabe Center: 

Start > Systemsteuerung > Netzwerkstatus und –aufgaben anzeigen > Adaptereinstellungen ändern:




ABER:
Beide in der VM Maschine angezeigten Netzwerkkarten sind bei dem VMware Player mit der selbigen Netzwerkkarte des ‚echten PC’s verbunden.

Das erkennt man, wenn man eine der beiden Netzwerkkarten wechselseitig in der Virtuellen Maschine deaktiviert.


Oder so:


In allen Fällen hat man immer noch eine funktionierende Internetverbindung, wenn am ‚echten PC‘ bisher nichts geändert worden ist.

Es werden nicht die virtuellen Netzwerkkarten am Virtuellen PC den Netzwerkkarten des ‚echten PC’s‘ richtig zugewiesen.

Imho ist das Absicht!

VMware möchte nämlich eigentlich gar nicht das jemand den kostenlosen VMware Player benutzt, sondern selbstredend die kostenpflichtige VMware Workstation….
Diese Version VMware Workstation kostet aber  rund 170 € (Stand Juni 2012) 
Die VMware Workstaton hat das Problem mit den Netzwerkkarten natürlich nicht,
dort wird ein Tool mitgeliefert, womit man diese Virtuellen Netzwerkkarten den Echten zuweisen kann.

Das Tool ist bei den Installationsdateien von dem kostenlosen VMwareplayer ebenfalls dabei, es wird aber einfach nicht installiert!!


  
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Re: VMware Player4 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #12 - 13.06.12 um 11:53:45
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Das holen wir jetzt nach:
Wir haben immer noch die heruntergeladene Datei vom VMwareplayer in unserem Downloadverzeichniss:



In dieser Datei 'versteckt sich' auch ein Tool um die Netzwerkkarten richtig zu behandeln, wir müssen es lediglich aus der Installationsdatei heraussuchen und in die bestehende Installation an die richtige Stelle kopieren.

Dazu müssen wir zunächst diese heruntergeladene Installationsdatei erstmal auseinandernehmen.

Start >alle Programme > Zubehör > Ausführen


Dort klicken wir auf Durchsuchen und hangeln uns zu der heruntergeladenen Datei, die üblicherweise hier liegen wird:
Benutzer > euer Benutzername > Downloads


Diese wählen wir aus und klicken unten auf öffnen
In unserem Ausführen Bild erscheint dann der ganze Pfad mit der Datei:


Die Pfadangabe ist etwas zu lang für das Fenster….
Wir müssen mit dem Mauszeiger einmal hineinklicken und mit den Pfeiltasten weiter nach rechts und durchklicken, am Ende des Pfades müssen wir noch etwas hinzufügen:
   
Code
Alles auswählen
    /e .\VMext 


Bitte beachten:
Vor dem /e muss ein Leerzeichen sein, hinter dem /e ebenfalls.

Hier die Gesammtzeile, bitte beachten, das bei euch nicht  
C:\Users\user\Downloads…….steht, sondern anstelle von user  euer Benutzername!!

C:\Users\user\Downloads\VMware-player-4.0.3-703057.exe /e .\VMext



OK.
Möglicherweise kommt eine Benutzerwarnung.
Im Explorer wird jetzt in dem Ordner Downloads neben der Datei vom VMware Player ein Ordner angezeigt, der VMext heißt:


In diesem Ordner sind eine Fülle von Dateien, wir benötigen :
network.cab
Das ist eine komprimierte Datei die weitere enthält.
In dieser Datei befindet sich das was wir brauchen:
Vmnetcfg.exe


Diese Datei kann man über dir rechte Maustaste Extrahieren,
als Ziel geben wir einfach den Desktop an


Und bekommen auf dem Desktop diese vmnetcfg.exe Datei:


Diese vmnetcfg.exe  muss jetzt nur noch in den richtigen Ordner verschoben werden.
Wir verschieben sie  in das Verzeichniss wo der VMware Player installiert wurde:
Üblicherweise ist das ja dieser hier:
C:\Program Files (x86)\VMware\VMware Player





Hier an dieser Stelle ist sie später ausführbar, aber da das Wiederfinden dieser Datei ja etwas schwierig ist, empfehle ich
Sie einmal mit der rechten Maustaste anzuklicken und dann ein Senden an Desktop (als Verknüpfung) zu machen.

Die vmnetcfg.exe ist auf dem Desktop nicht ausführbar, da sie einige weitere Dateien benötigt, diese Dateien liegen alle hier im Installationsverzeichniss, daher kann die Datei hier ausgeführt werden.

Und jetzt muss natürlich die Virtuelle Maschine heruntergefahren worden sein,
und auf
Vmnetcfg.exe – Verknüpfung klicken




  
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Sandra
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Re: VMware Player Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #13 - 13.06.12 um 11:55:10
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Es erscheint:



Hier erkennt man die Netzwerkverbindungen, die virtuellen, und auch die internen.
Die Internen Netzwerkverbindungen sind VMnet1  und VMnet8
An diesen sollten wir nichts ändern.
Bleibt hier VMnet0 und das ist Bridget, also direkt mit der Netzwerkkarte verbunden.
Aber mehr gibt es nicht.

Wir müssen jetzt hier noch die 2. Netzwerkkarte des ‚echten PC’s hinzufügen, über
Add Network



OK




VMnet 2 ist neu hinzugekommen.
VMnet 0 muss jetzt einem richtigen Netzwerk zugewiesen werden,
dazu die Auswahlbox in der jetzt Automatik steht benutzen,



Und danach auch das neue VMnet2 auf Bridget und dann ebenso über die Auswahlbox auf die andere  Netzwerkkarte festlegen.



Und auf Apply

In dem Beispiel erkennt ihr das die Zuordnung gar nicht so einfach ist,

die beiden Netzwerkkarten haben nahezu identische Namen, die kaum etwas aussagen.

Ihr erinnert euch an das erste Bild, nachdem wir an den ‚echten PC‘ mit einer 2. Netzwerkkarte aufgerüstet hatten?
Das Bild von dem Netzwerk und Freigabe Center



In der dritten Zeile tauchen die Namen auf, und in diesem Beispiel ist jetzt klar, die Karte mit dem Namen:
Realtek PCIe…..ist die Netzwerkkarte an der in unserem Beispiel das Internet angeschlossen ist.
Und das ist in dem Tool zur Netzwerkkonfiguration dann:



VMnet0

Ihr startet die Virtuelle Maschine und jetzt besitzt sie 2 Netzwerkkarten, wie der ‚echte PC‘ und jeweils eine davon ist direkt mit einer der ‚echten‘ verbunden.

Hinweis:
Theoretisch sind so bis zu 7 Netzwerkadapter möglich, VMnet 0 bis VMnet8 abzüglich der beiden VMnet1 und VMnet8 für interne Verbindungen.
Dazu zählen auch z.B. USB Netzwerkadapter.


  
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Sandra
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Re: VMware Player6 Kostenloser VM Player für virtuelle Maschinen
Antwort #14 - 13.06.12 um 11:56:11
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Update für VMwareplayer 6


  • VMwareplayer herunterladen
  • kopieren dieser Installationsdatei nach C:\temp\vm
  • eine Konsole öffnen als Administrator
  • in das Verzeichniss wechseln:
    cd C:temp\vm
  • die heruntergeladene ...exe Datei extrahieren, das macht man, indem man das eingibt:
    VMware-player-6.0.1-1379776.exe /e .\extract
    (man beachte das Leerzeichen vor dem .\)
  • es entsteht ein neues Verzeichniss("extract")
    und darin ist eine Datei namens: core.cab
    das ist eine gepackte Datei die man aber mit dem Windows Explorer öffnen kann.
  • wir benötigen die Dateien:
    _vmnetcfglib.dll
    vmnetcfg.exe

    diese müssen in das Installationsverzeichniss des VMwareplayer jetzt kopiert werden, das sollte das hier sein:
    C:\Program Files (x86)\VMware\VMware Player  (je nach Windows Version kann es natürlich abweichend sein)
  • bei der _vmnetcfglib.dll müssen wir den führenden Unterstrich entfernen damit die Datei jetzt heist:
    vmnetcfglib.dll
  • jetzt noch eine Verknüpfung von der vmnetcfg.exe auf den Desktop und man kann auch bei dem Player 6 wieder mit mehreren Netzwerkkarten arbeiten.


  
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